Heimlich I und Heimlich II VA

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Die Entdeckung der Langsamkeit ist ein wunderbarer Trend. Besonders in der elektronischen Musik, kommt mir dieser doch mittlerweile sehr gelegen. Und so kam es, dass ich heute über zwei Compilations gestolpert bin, die besser nicht ins Ohr gehen könnten. Als Slow-Mo House wird das Ganze von Heimlich Musik getagged und das flufft richtig schön dahin, gern auch gepaart mit orientalischen & psychedelischen Einflüssen.

Heimlich Musik ist ein kreatives Party-Kollektiv, Podcast und Label des "Vereins für angewandte Beschallung" (VAB) zur Förderung von Kunst, Kultur und elektronischer Weltmusik in Wien.

Im April erblickte mit der Heimlich I, die erste und richtig starke Various Artist VÖ das Licht der Welt. Als Sahnehäubchen obendrauf, gibt es das Ganze unter der freien CC BY-NC-ND 3.0 Lizenz bei Bandcamp für Euch zum Download.



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Im Juli legte die Crew dann noch pünktlich zur Festival Saison die Heimlich II nach und auch die gibt es wieder unter der gleichen, freien Lizenz auf Bandcamp zum Download. Wahnsinn. Danke!

Website: https://www.heimlich.online/



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Einer meiner Favs findet sich auf der berühmten, amerikanischen Video-Plattform und deshalb nun auch hier. Er stammt von dem Berliner Artist Iorie. <3

Direktlink - Iorie & Luna - No Rush (Official Video) aus der Heimlich I Compi.

Bleibt nur zu sagen: Tolle Musik, tolle Leute, tolle Website. Alles Gute!

Schulz Audio - Laniakea

Die neueste Dubtechno Veröffentlichung aus dem Hause Cold Tear Records kommt von Schulz Audio. Der Leipziger DJ und Producer releaste bisher auf Labels, wie Teol, Run on Recordings, Hello Strange und war auch auf einer, der großartigen Echogarden Compilations vertreten. Ziemlich nicer Sound, mit reichlich Echos.

Den Download gibts bei Bandcamp oder mit einem kleinen Umweg auf Archive.org

Artist Page: Soundcloud

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Sommer 2017

In vielerlei Hinsicht war das späte Frühjahr und der Sommer 2017 privat gesehen, bonfortionös. Okay, das Wetter zeigte sich jetzt nicht unbedingt von seiner besten Seite und doch verbrachte ich mehr Zeit denn je, da draußen, in der Natur. Ein wesentlicher Grund hierfür war, neben der Leidenschaft für´s Rad fahren, der Punkt, dass ich nach vielen Jahren endlich wieder konstant und ohne Schmerzen im Knie laufen konnte. Ein Traum. Es begann zunächst im März mit kleinen 5 und 6 km Ausflügen und endete ganz schnell wieder in einer Form von Sucht - Ihr kennt das sicher. Ab August wurden es dann mindestens 10 km pro Lauf und im September stand schlußendlich mein erster Halbmarathon auf dem Zettel. Bis heute sollten drei Weitere folgen. Ein besonders positiver Effekt dieser ganzen Aktivitäten war die Reduzierung des Gewichts von 81 auf 65 KG, mit denen ich mich, als Zwerg, nun pudelwohl fühle.

LaufWahn

Im Wonnemonat Mai, gab es einiges an Feierei. Zunächst organisierten wir für einen, meiner besten Freunde, eine überaus gediegene Überraschungs-Party zum Vierzigsten Geburtstag. Als diese gerade aus den Knochen raus war, musste vorm Hannoveraner Rathaus direkt weiter gefeiert werden, da 96 in die 1.Bundesliga aufgestiegen war. In unserer ständig, als langweilig betitelten Stadt, war das natürlich ein riesengroßes Happening und das Fury in the Slaughterhouse in Live für mich sogar mal gehen, geschenkt. Lag wohl am Alkohol. Nachdem wir hiernach wiederum ausgenüchtert waren, ging die Feierei 3 Tage später an gleicher Stelle weiter, zum Himmelfahrts Jazz Festival. Umsonst und draußen. Im Sonnenschein. Hicks

Steinhuder Meer

In den metereologischen Sommeranfang hinein, sollte es dann etwas gemütlicher zugehen. Mit dem Rad wurden mehrere Touren in die nähere Umgebung gestaltet. So ging es unter anderem zum Steinhuder Meer, in den Deister, in die Rattenfängerstadt, nach Hameln oder in die Windmühlenstadt nach Gifhorn. Alles absolut sehenswert Ziele - nur für den Fall, dass Ihr Euch mal nach Niedersachsen zum Urlauben, verirren solltet!

Deister

Juli - Ferien - Zeit für die Familie und Ruhe. Nachdem ich alle Teilnehmer unserer Urlaubreise vorgewarnt hatte, dass die Insel Fuerteventura landschaftlich in etwa genau so abwechslungsreich ist, wie die Oberfläche des Mars, konnten wir starten und in einem tollen Hotel, dem Iberostar Fuerteventura Palace, entspannte 10 Tage verbringen. Jeden Abend wurden bei dem einen oder anderen Getränk, Wetten abgeschlossen, wie viele Wolken, am darauf folgenden Tag wohl am Himmel zu sehen sein werden. Derjenige mit der Zahl Null lag oft richtig. Es tat verdammt gut, einfach mal nix zu tun und auszuspannen.

Beach

Sunrise

Das Highlight des Sommers sollte es dann im August geben. Das ich Freunde nach langer Zeit endlich mal wieder sah und das dann noch auf einem der schönsten Festivals, die ich je in meinem Leben besuchen durfte, stellte alles bisherige in den Schatten.

Die Bucht der Träumer
http://bucht-der-traeumer.de

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Was für eine Location da am Helenesee, wo man sich 3 Tage lang von der Musik und einer ganzen Menge an entspannten, als auch glücklichen Menschen treiben lassen konnte. Die verschiedenen Veranstalter Crews dieses Events hatten sich gehörig was einfallen lassen und das ganze Areal mit so vielen, liebevollen Details ausgestattet, dass man selbst nach drei Tagen immer noch neue kreative Dinge entdecken konnte. Drei Tage Barfuß tanzen am Strand, nachts oder am Tag in der Sonne, zwischendrin Baden und abwechselnd Bier, Wodka plus Berliner Luft inhalieren. Das hat schon mächtig Eindruck hinterlassen. Ich fühlte mich mal wieder richtig frei. Frei vom Alltag, frei von den Gedanken an Morgen und davon zehre ich nun schon ein ganzes Weilchen nach dem Open Air. Schön, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben soll, wo alles daran gesetzt wird, wieder dabei sein zu können.

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Schöne Fotos vom Festival gibt es unter anderem von Andreas Krauss auf Facebook. Diese geben den Bucht der Träumer Spirit nahezu perfekt wieder. http://pixelpirate.photography Auch auf der Website des Festivals gibt es eine kleine Bilderstrecke und bei Instagram sind ebenfalls eine Menge Schätze, mit "Hach" Momenten zu finden.

Zum Abschluss des Sommers lernten wir dann noch den Laut Klub in Braunschweig kennen. Da wurde nach einer Demonstration für elektronische Tanzmusik, in einem Wohngebiet-Hinterhof - total irre - eine ziemlich fette Sause veranstaltet, die dann des Nachts im Klub noch lange weiter gehen sollte. Dies blieb dann allerdings meiner Frau Gemahlin vorbehalten.

Es war für mich also ein echt toller Sommer und ich bedanke mich bei allen Beteiligten hierfür. Fühle mich nun gewappnet für die kalte Jahreszeit, mit der ich zugegebener Maßen, immer nicht so ganz so viel anfangen kann. Außer dem Kraftfuttermischwerk Adventskalender und außer dem Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und außer dem Gänsebraten an Weihnachten natürlich.

Insect O. - Kondor (Video)

Der Track Kondor ist schon ein wenig älter und war Teil, der 2015 erschienenen Winter Camp 3 Compilation auf ETUI Records, einem Dubtechno Label aus Dresden. Owner Insect O. brachte im April dieses Jahres noch ein Video zu seinem Stück heraus, welches ganz wunderbar zum Sound passt und mit dem ich jetzt in das Wochenende gehe.

Die Compilation gibt es auf Bandcamp zum Download.

Direktlink

Es ist ein klein wenig schade, dass der Output des Labels, auf die Jahre gesehen, doch recht überschaubar daherkommt. Womöglich ist aber genau das, das Erfolgsrezept der Sachsen.

In diesem Jahr kam mit der Unexpected Perception EP von Monomood erneut eine fantastische Produktion auf den Markt, die sich in meinem Plattenregal befindet und die ich Euch wärmstens empfehlen kann. Der Tune "Wjinter" zum Beispiel, läuft hier rauf und runter. Freuen wir uns also schon jetzt, auf die VÖ in 2018!

Different Worlds - Drift Deeper Compilation

Die Drift Deeper Jungs aus London, haben mit "Different Worlds" eine neue Dub & Deep-Tech Compilation am Start, die mir den gestrigen Abend bei einer gemütlichen Tasse Tee (mit Rum) extrem versüsste. Besonders die drei Tunes von Liuos, gehen verdammt gut ins Ohr und so musste ich mir dann auch noch einmal die Soundcloud Page des Finnen etwas genauer zu Gemüte führen. Weiterhin sind die Artists Heavenchord, Ackost, Eyra Landscape, Ante Sikirić und Substituent mit ihren Tracks, auf der Compi vertreten. Kleiner Wermutstropfen sind einzig die beiden Musikstücke von Jozef Nemček, die irgendwie zu leise aufgenommen sind und damit wie ein Fremdkörper im Gesamtalbum wirken.

Drift Deeper Bandcamp
Katalog: DDR022



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