Netaudio Memories #5

Mit Martin Donath verbinde ich nicht nur das wunderbare Stadtgruen-Netlabel, sondern auch die Zeit, in der ich noch ICQ und anderen Messenger Kram besessen habe. Darüber konnte ich oft die neuesten Kreationen von Martin hören und mein Feedback dazu abgeben. Es war immer herzlich, genau so, wie er auch das Netlabel führte. Seit 2011 sind die Pforten von Stadtgruen nun geschlossen, doch der Back-Katalog ist dankenswerter Weise weiterhin im Netz, ebenso, wie der Shop, bei dem man sich noch immer die Label Shirts bestellen kann.

Auf der “Dimanche EP”, die Martin im März 2004 auf seinem Label veröffentlichte, gab es vier sommerlich frische Tracks, die beim einsamen Verweilen und Träumen in der Natur wunderbar funktionierten und das auch heute noch so tun. Mein Favorite Track “Veranda” ist online nicht mehr verfügbar, da er 2012 auf dem Schweizer Label “Waehlscheibe” noch einmal neu released wurde. Von daher greifen wir hier zu den “Sexy Chicks”, einen Tune der mir ebenfalls sehr zusagte.

Martin Donath – Sexy Chicks

Download: Stadtgruen (gruen 002)
Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

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Ultra Deep Field Podcast #15 by Utopiadub

Deep ist das Wort der Stunde, der Wochen, Monate, ja – auch der letzten Jahre, im Kontext zur elektronischen Musik. Logische Folgerung, dass dies auch noch einmal gesteigert werden muss. Können die anderen Podcast Reihen noch so viel Deep in sich tragen – hier kommt es jetzt “Ultra Deep” Field. Unabhängig davon, dass ich das Wort Ultra, als Steigerungsform für irgendetwas absolut nicht mag, ist die Musik in dieser Podcast Reihe wirklich außerordentlich delikat. Der neueste, chillige Mix stammt vom Freiburger Utopiadub, der bereits für den Hello Strange und den Deep Electronics Podcast in Action war. Macht es Euch gemütlich!

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Tracklist:

01. Gilbert Ramos – Long Way Home
02. Tropic Of Cancer – Wake The night
03. Mr. Cloudy – Lonely
04. Sven Schienhammer – Shimmering Dreams
05. Markus Mashur – Smoerge Til Unthold
06. Coppice Halifax – River
07. Markus Mashur – Mazen Suementosen
08. Intrusion – Seduction
09. Zzzzra – C.A.L
10. Mr. Cloudy – Kogda Net
11. Giriu Dvasios – Is Leto

Mit Crystal verlierst du alles, was du liebst

Ich stamme, wie vielleicht einige wissen, aus der Oberlausitz und bin dort mit elektronischer Musik aufgewachsen. Kleine Festivals hier, Clubbesuche da – besonders im Nostromo Görlitz oder im Kesselhaus Singwitz habe ich mich oft und gern blicken lassen. Drogen waren in dieser Gegend aufgrund der geographischen Nähe zu Polen und Tschechien stets allgegenwärtig und natürlich Crystal Meth auch. Der Konsum, der Ende der 90iger meiner Meinung nach schon recht hoch war, muss sich heuer aber wohl noch weiter erhöht haben. Womöglich so stark, dass sich der Landkreis Görlitz gezwungen sah, seit 2013 eine ausgedehnte Anti Drogen-Kampagne, insbesondere gegen Crystal zu starten. Mit dieser Kampagne geht man nun in die Kinos des Landkreises und hofft, durch die Macht der Bilder für noch mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung zu sorgen.

Der dafür produzierte Spot wurde von Creoflux kreiert, einer jungen Filmproduktionsfirma aus Görlitz, die unter anderem auch die wunderschönen Teaser Videos für das Moxxom Festival produziert hat.

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Rob Cesar – Deep Afterhour #183

183 Sets umfasst der Deep Afterhour Podcast mittlerweile schon – eine stolze Nummer. Nicht alle Ausgaben sagen mir zu, doch der neueste von Rob Cesar kann sich hören lassen und läuft richtig geschmeidig durch den Player. Tracklist – keine.

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Howto Install Opera mit Pepperflash in Fedora 21/22

Unter Linux, speziell Fedora, ist der Opera Browser in der Beta Version meine erste Wahl. Opera baut seit einiger Zeit auf Chromium auf und ist dadurch nicht unbedingt schlechter geworden. Im Gegenteil, wie ich meine, denn viele, frühere Darstellungsfehler des alten Browsers gehören nun der Geschichte an.

Unter Fedora 21/22 nutze ich für die Installation des Browsers die Fremdpakete eines Opera Mitarbeiters. Diese funktionieren einwandfrei und lassen sich mit 3 Befehlen spielend leicht ins System einpflegen. Ihr öffnet das Terminal und geht mit su (Enter) und Eurem Root-Passwort in den Root Modus.

Die anschließenden Terminal-Befehle für die Stable Version lauten, wie folgt:

cd /etc/yum.repos.d/
wget http://download.opensuse.org/repositories/home:ruario:opera/Fedora_21/home:ruario:opera.repo
yum install opera-stable

Um Opera mit einer aktuellen Flash Version auszustatten, greife ich ebenfalls per Fremdpaket auf das chromium-pepperflash-plugin zurück. Dieses installiere ich nach dem Download jedoch schon vor dem Opera Browser, damit dieser dann anschließend direkt darauf zugreifen kann.

Fertig.

Wer den Browser dann öffnet und in der Schnellwahl die hässliche Google-Search-Bar verschwinden lassen will, muss in die “Power Settings” von Opera rein. Mit folgender Tastenkombination kommt Ihr dahin: Up Up Down Down Left Right Left Right b a

Wenn Ihr dann da drin seid, müsst Ihr nur noch einen Haken setzen bei:
“Das Suchfeld in der Schnellwahl ausblenden”

Kurzer Hinweis noch: Fremdpakete können immer ein Risiko darstellen. Nutzt diese daher mit Bedacht!

Bildschirmfoto von »2015-03-11 08-46-20«

Silence [is] Presence – Epsilonlab & Thinner DVD Fulltime

Vor ein paar Wochen kam mir auf Vimeo ein altes Video von Khrystell Burlin unter die Finger. Dieses stammte von der Silence [is] Presence DVD, die in 2005 von den beiden Netlabels Thinner & Epsilonlab produziert wurde. Die DVD hatte damals eine limitierte Auflage von 800 Stück und war ziemlich schnell ausverkauft. Sie ziert noch heute mein Wohnstubenregal und wird zu besonderen Anlässen immer gern wieder rausgeholt.

Ich stellte mir die Frage, was dagegen sprechen würde, die DVD komplett auf Youtube oder Vimeo hochzuladen. Schließlich wäre es ja schade, wenn dieses grandiose Werk einfach so in den hintersten Ecken der Käufer verstaubt und heuer ungesehen bleibt. Die Frage stellte ich dann anschließend auch Sebastian Redenz, einst Label-Head von Thinner. Er fand das großartig – der Erinnerungen wegen – und so steht das Video nun komplett bei Youtube im Netz. Verliert Euch bitte gerne da drin.

Vielen Dank an Sebastian und an Martin Juhles !

Mal sehen, ob ich die weiteren DVD Features die Woche auch noch geuppt bekomme. Ansonsten wird es dann später irgendwann.

Eine Filmkritik der DVD, könnt Ihr im Phlow Archive nachlesen.

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Music mixed by Eloi Brunelle
Dancer, Choreographer and Performer: Martin Bélangerder

Tracklist

krill.minima – Constrain | http://www.krillminima.de | VJ Pillow
deluge – Force | VJ Khrystell Burlin
Jason Corder – Control | http://noise.offthesky.com | VJ Mr. Edgar
Sensual Physics – Calm | http://www.lllll.org | VJ Cinetik
Pheek – Silence | http://www.pheek.com | VJ Euterke
Mateo Murphy – Seduce | http://mateomurphy.com | VJ Moment Factory
Dennis DeSantis – Inform | http://www.dennisdesantis.com | VJ Cameron
Paul Keeley – Obscure | http://www.paulkeeley.com | VJ K-Project
Taho – Discover | https://soundcloud.com/taho | VJ Le Couple
Eloi Brunelle – Miss | http://www.eloibrunelle.com | VJ Les Passagers
Mossa – Present | https://soundcloud.com/mossa | VJ Pillow

Wer noch Links zu den VJ´s hat – immer her damit! Thx…

Ich hätte das Video gern bei Vimeo eingestellt, doch sind dort leider die Restriktionen (das Video muss von Dir erstellt worden sein) etwas strenger. Von daher bin ich konsequent inkonsequent und habe nun wieder nen Google Account.

netaudio memories #4

Als ich vor knapp 11 Jahren meine erste Creative Commons Musik CD brannte, war er dabei. Er war auch der einzige Tune des Textone Releases mit der Nummer 4, der mir überhaupt zusagte. Er hatte das gewisse Etwas! Er hatte quasi Hitpotential !

Baier/Box – Hitpotential

Baier / Box veröffentlichte die turm3disko EP 2003 auf dem Textone Netlabel und ein Jahr später waren sie mit der Boxing/Unboxing EP dann noch auf Thinner vertreten. Weitere Produktionen des Duos aus Heidelberg sind mir nicht bekannt. Das Netlabel Textone.org, was von Jay Haze und Björn Hartmann betrieben wurde, stellte seinen Betrieb in 2006 ein.

Download: Archive.org
Lizenz: CC BY-NC-ND 1.0

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Ocralab – Opacus (Deep Electronics)

Deep Electronics is a netlabel and podcast that releases the best Deep Music.

Mir ist das ja persönlich immer ein wenig suspekt, wenn man mit Selbstbeweihräucherung daherkommt. Gerade im Bezug auf deepe Tunes ist die Messlatte doch schon recht hoch und ob die Niederländer davon die beste Musik veröffentlichen, mag im Auge des Betrachters liegen. Fakt ist allerdings, dass Deep Electronics im Kommen ist und durchaus gute Sounds zu bieten hat.

Die neueste Veröffentlichung kommt von Rocco Biscione aka Ocralab. Seinen Output verfolge ich schon seit Längeren, genau genommen, seit dem 2010er Track “Rainy Shade”, auf der Coldtear Compilation “The Sound of Nature“. Zudem hat er mir meinen damaligen Facebook Stream stets mit wunderbar melancholischen Fotografien und seinen aktuellsten Musikideen versüßt. Falls er das immer noch tut, schaut es Euch ruhig mal bei dem großen blauen Riesen an.

Das “Opacus” Release ist eine Remix Session des gleichnamigen Tracks, der im letztem Jahr auf der Deep Diversity I – VA Compilation vertreten war. 7 Artists machen sich daran zu schaffen und meine beiden Favoriten von DeepWarmth und Discknocked gibt es gleich als Hörbeispiele. Intro und Outro der VÖ sind zwei neue, fantastische Ocralab Ambient-Dub Tunes, namens “Pileus” und “Fractus”.

Opacus – DeepWarmth Sky Mix
Geht nach hinten raus, richtig schön auf..

Opacus – Discknocked Redubtion 24-44
Great Dubtechno Tune..

Fractus – Ocralab

Auf Bandcamp steht Opacus per “Name your Price” zum Download zur Verfügung.
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

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Ich erkläre…

Am kommenden Wochenende soll das Thermometer bei satten Sonnenschein endlich wieder etwas ansteigen. Bis zu 18 Grad sind wohl möglich!

Von daher erkläre ich den Frühling offiziell für eröffnet! 
Just saying – geht hinaus und macht was draus.

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Circles & Spheres Podcast #6 by Matthias Springer

Und schon wieder kommt hier der neueste Mix aus der Circles & Spheres Podcast Reihe rein. Dieses Mal wird er vom Diametral Label Owner Matthias Springer geliefert. In der Tracklist finden sich viele Tunes von den Diametral Sublabels DimbiDeep und Wohnzimmermusik wieder. Das Outro stammt dann letztlich von dem bald kommenden, neuen Sublabel “Turmfalke”. Seine neueste EP – Progress Story – releaste Springer im letzten Dezember auf Deeptakt.

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Tracklist:

01. Kristoban – Patterns – DimbiDeep Music
02. Rjega & Schinzel – Exotope – DimbiDeep Music
03. Monoscope – Manta Ray – Wohnzimmermusik
04. Matthias Springer – Mysterium Cosmographicum – zerO413
05. Matthias Springer – Beech – MFSound
06. Minotor – Nightshift – Chilli Mint Music
07. DJ Anya – The Cube – DimbiDeep Music
08. Avguchenko – Cold Fish – Deeptakt
09. Allan Blomquist – Reanimation (Matthias Springer Consultation) – Logism
10. Frank Hellmond – Divine Insolence feat. Snowflake (Matthias Springer Remix) – Turmfalke

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