netaudio memories #4

Als ich vor knapp 11 Jahren meine erste Creative Commons Musik CD brannte, war er dabei. Er war auch der einzige Tune des Textone Releases mit der Nummer 4, der mir überhaupt zusagte. Er hatte das gewisse Etwas! Er hatte quasi Hitpotential !

Baier/Box – Hitpotential

Baier / Box veröffentlichte die turm3disko EP 2003 auf dem Textone Netlabel und ein Jahr später waren sie mit der Boxing/Unboxing EP dann noch auf Thinner vertreten. Weitere Produktionen des Duos aus Heidelberg sind mir nicht bekannt. Das Netlabel Textone.org, was von Jay Haze und Björn Hartmann betrieben wurde, stellte seinen Betrieb in 2006 ein.

Download: Archive.org
Lizenz: CC BY-NC-ND 1.0

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Ocralab – Opacus (Deep Electronics)

Deep Electronics is a netlabel and podcast that releases the best Deep Music.

Mir ist das ja persönlich immer ein wenig suspekt, wenn man mit Selbstbeweihräucherung daherkommt. Gerade im Bezug auf deepe Tunes ist die Messlatte doch schon recht hoch und ob die Niederländer davon die beste Musik veröffentlichen, mag im Auge des Betrachters liegen. Fakt ist allerdings, dass Deep Electronics im Kommen ist und durchaus gute Sounds zu bieten hat.

Die neueste Veröffentlichung kommt von Rocco Biscione aka Ocralab. Seinen Output verfolge ich schon seit Längeren, genau genommen, seit dem 2010er Track “Rainy Shade”, auf der Coldtear Compilation “The Sound of Nature“. Zudem hat er mir meinen damaligen Facebook Stream stets mit wunderbar melancholischen Fotografien und seinen aktuellsten Musikideen versüßt. Falls er das immer noch tut, schaut es Euch ruhig mal bei dem großen blauen Riesen an.

Das “Opacus” Release ist eine Remix Session des gleichnamigen Tracks, der im letztem Jahr auf der Deep Diversity I – VA Compilation vertreten war. 7 Artists machen sich daran zu schaffen und meine beiden Favoriten von DeepWarmth und Discknocked gibt es gleich als Hörbeispiele. Intro und Outro der VÖ sind zwei neue, fantastische Ocralab Ambient-Dub Tunes, namens “Pileus” und “Fractus”.

Opacus – DeepWarmth Sky Mix
Geht nach hinten raus, richtig schön auf..

Opacus – Discknocked Redubtion 24-44
Great Dubtechno Tune..

Fractus – Ocralab

Auf Bandcamp steht Opacus per “Name your Price” zum Download zur Verfügung.
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

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Ich erkläre…

Am kommenden Wochenende soll das Thermometer bei satten Sonnenschein endlich wieder etwas ansteigen. Bis zu 18 Grad sind wohl möglich!

Von daher erkläre ich den Frühling offiziell für eröffnet! 
Just saying – geht hinaus und macht was draus.

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Photo on Instagram

Circles & Spheres Podcast #6 by Matthias Springer

Und schon wieder kommt hier der neueste Mix aus der Circles & Spheres Podcast Reihe rein. Dieses Mal wird er vom Diametral Label Owner Matthias Springer geliefert. In der Tracklist finden sich viele Tunes von den Diametral Sublabels DimbiDeep und Wohnzimmermusik wieder. Das Outro stammt dann letztlich von dem bald kommenden, neuen Sublabel “Turmfalke”. Seine neueste EP – Progress Story – releaste Springer im letzten Dezember auf Deeptakt.

Direktlink

Tracklist:

01. Kristoban – Patterns – DimbiDeep Music
02. Rjega & Schinzel – Exotope – DimbiDeep Music
03. Monoscope – Manta Ray – Wohnzimmermusik
04. Matthias Springer – Mysterium Cosmographicum – zerO413
05. Matthias Springer – Beech – MFSound
06. Minotor – Nightshift – Chilli Mint Music
07. DJ Anya – The Cube – DimbiDeep Music
08. Avguchenko – Cold Fish – Deeptakt
09. Allan Blomquist – Reanimation (Matthias Springer Consultation) – Logism
10. Frank Hellmond – Divine Insolence feat. Snowflake (Matthias Springer Remix) – Turmfalke

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Das Ende vom Lied? Bestandsaufnahme Netlabels

Die beiden Creative Commons Warriors vom Kleinen grünen Würfel – Frank Christian Stoffel und Marco Trovatello haben für die Kölner Stadtrevue einen sehr lesenswerten Artikel zum aktuellen Stand der Netlabel-Szene veröffentlicht. Natürlich ist dieser Artikel nur ein kleiner Anriss zu einem Thema, bei dem man ganz weit ausholen kann und müsste. Ich tauche darin auch auf, mit zwei Statements, von denen ich eines noch etwas ausführlicher darstellen mag.

rantadi stellt die Gretchenfrage: »Ist den Musikern die Musik nicht mehr wert, als eine billige Fan-Page beim blauen Riesen?« Und führt weiter aus: »Dass man bei Bandcamp nur unter schwierigsten Bedingungen Creative-Commons-Releases findet und ewig lange suchen muss, macht diese Plattform für mich unbrauchbar.«

Ja Bandcamp ist zum Auffinden von Creative Commons Tunes tatsächlich fast unbrauchbar. Und ja, mir ist bekannt, dass man auf der Plattform nach eben diesen besagten Tag suchen kann. Doch schaut Euch dort mal selbst um, wie viele CC Releases von dem Uploader mit diesem Tag versehen sind. Gefühlt, sind das nicht mehr als 10 Prozent. Da das Label oder der Künstler beim Upload einer Veröffentlichung die entsprechende Lizenz ja angeben muss, wäre es doch ein Kinderspiel für Bandcamp eine Suche – genau nach Lizenz – zu implementieren, so wie das zum Beispiel bei Flickr der Fall ist. Ebenso könnte Bandcamp beim Upload die Lizenz automatisch in einen Tag umwandeln. Machen die aber bis dato – warum auch immer – nicht.

Wenn Ihr das auch unterstützen würdet oder wollt, dann schreibt doch Bandcamp bitte einfach mal an. Vielleicht helfen viele Mails und das Feedback diesbezüglich weiter. Die Mail Addy findet Ihr hier ganz unten. Vielen Dank!

Der erste Teil des Statements oben, stammt aus meinen Beitrag – Netlabels im Web – vom letzten Jahr und ist dort ein wenig näher beleuchtet.

Netaudio Memories #3

1bit Wonder war bis 2008 das Aushängeschild der Leipziger Netaudio Szene. Das großartige Netlabel, um Steffen Bennemann und Mirko Schmidt (Latex Distortion) brachte so einige Perlen ans Licht und erhielt dafür völlig berechtigt die besten Kritiken und viel Lob im Netz.  Das für mich wunderbarste Album kam im Sommer des Jahres 2007 heraus. “Come with me” von Frank Molder schickte mich des öfteren auf die schönsten Kopfkino Filme die man sich so vorstellen kann. Es lief sehr häufig in meinem Player und das auch heute noch!

Frank Molder – Orbital Movement

Vor ungefähr 5 Jahren hatte ich Frank Molder dann mal angeschrieben, da er auf seiner Website andeutete, an einem neuen Album mit den Namen “Tibet” zu arbeiten. Er sendete mir darauf hin auch ein paar Snippets zu, die für meinen Geschmack sehr verheißungsvoll gewesen waren. Leider hat es mit einer Veröffentlichung des Albums aber irgendwie nicht geklappt und seine Site weist seit geraumer Zeit nur noch auf die Diskografie hin. Schade, doch vielleicht kommt es irgendwann, völlig überraschend einfach mal so um die Ecke.

Frank Molder – 16 Seconds

Das Frank Molder Album und den gesamten Release-Katalog könnt Ihr auf der Website von 1bit-Wonder immer noch downloaden. Ich hoffe, dass das noch lange der Fall sein wird – der Erinnerungen wegen – und ich wäre sehr interessiert daran, zu erfahren, wie hoch denn noch heute die Downloadzahlen für die VÖ´s sind. Vielleicht kann das ja der “Benne” auflösen.

Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

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Risikogruppe – GDS.FM – Setblock #12

Auf GDS.FM “Zürich´s Radio gegen den Strom” hat der liebe Paco, besser bekannt, als Risikogruppe, einmal im Monat eine Radiosendung, die er hostet.  Zu seinen chilligen und liebevollen Sets, die er vom Genre her, meist selbst als Valium House bezeichnet, muss man eigentlich nix weiter mehr sagen. Sie sind einfach eine Klasse für sich.

Der Februar Mix dieser Radio-Sendereihe lässt sich allerdings nicht diesem Genre zuordnen. Vielmehr lag der Fokus hier auf dem griechischen Producer Nikosf. wie die Tracklist verrät. Und das ist gediegener Deep/Dubtechno Sound!

Direktlink

Tracklist:

Nikosf. – A Woman’s Nature
Upwellings – First Storm
Nikosf. – A Matter Of Shape
Nikosf. – Interpersonal Communication
Mr. Bizz- Idea
Nikosf. – The Park From Above
Yone B – L’Heure Bleue (Nikosf. L’Heure Photographique Remix)
Doyeq – Frame
Upwellings – Remember Donau
Nikosf. – Our Road Home
Oleg Soul – Living Substance
Mephia – Solitude
Martin Nonstatic – Far Away

Seine nächste Show läuft dann am 19.03.15 von 20-21.00 Uhr.

Exposures by Dt-90 (Energostatic Records)

Das Energostatic Kollektiv aus Kiew, hat mal wieder ein Newcomer Projekt an Land gezogen. Dt-90, das sind die beiden Italiener mit den wohlklingenden Künstlernamen Monph & Modublar. Ihre Debut EP “Exposures” bringt uns ein Ambient-Dub Tune als Intro und drei Dubtechno Tracks, die man sich insgesamt ganz gut anhören kann. Hier jetzt der Intro Track, der ein mächtiges Klangfeld aufbaut und mein Favorite “Iris51”.

Free Download per Bandcamp oder auf der Netlabel-Page , die seit neuestem leider etwas minimalisitischer am Start ist. Ich mochte den vorherigen Weltraum-Background und die komplette Release Sektion. Nun kann man den gesamten Katalog lediglich auf Archive.org finden. Umständlich.

Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Dreaming You

Iris51

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Avguchenko – Deep in the Forest Thickest (Album)

Tief im Dickicht des Waldes oder “In des Waldes Dickicht”. Also auf Deutsch hätte so ein Album-Titel auch seinen Reiz, wobei ich jetzt davon ausgehe, dass “Thickest” das Wort Dickicht bedeuten soll. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um den ersten Longplayer des Deeptakt Labels vom russischen Producer Andrey Avguchenko. Auf diesem befinden sich 9 bezaubernde und stimmige Tracks, die gut produziert, so richtig schön Deep and Dubby daher kommen. Lediglich der Outro Tune “Hope is never Dies” fällt am Ende ein wenig (positiv) aus der Reihe. Mir gefällt da diese Wandlung vom Dubtune zu nem schönen Piano Finale. Nice!

Im Dickicht ist es in der Regel immer recht dunkel, kühl und melancholisch. Dieses Album ist das Gegenteil davon, wodurch sich mir der Titel nicht ganz erschließt. Schon der Intro Track “Dead Wood” klingt alles andere als tot. Da sehe ich eher einiges an Gewusel am Boden vor mir und auch die Folge-Tunes “Drop in the Cave” und “Sky is Crying” vermitteln mir eher Gute Laune und Aufbruchstimmung bei einem Tanz auf der hellen Waldlichtung. Der “Cold Fish” aus dem kleinen Bach neben der Lichtung passt dann, bevor mir die “Naked Sun” wieder das Lächeln ins Gesicht zaubert. Nunja, das Spiel könnte man so weiter treiben.. Der Longplayer ist klasse und an den Track-Titeln arbeiten wir noch ein wenig.

Das Album gibt es als CD (mit ner super Artwork, wie vom Alex gewohnt) oder per Digital Download auf der Bandcamp Page von Deeptakt.

Wer mehr von Avguchenko hören mag, kann sich beim Kosmo Netlabel oder bei City Zen Digital umschauen.