Es war ein ruhiger, sehr schöner Weihnachtsabend – fast ohne Internet – im Kreise der Familie. Als sich dann der letzte Kräuterschnaps auf den Weg in den Magen befand, war es an der Zeit, das letzte Weihnachtsgeschenk zu öffnen. Und wie auch im vergangenen Jahr, war das ein neues Album vom Kraftfuttermischwerk. Musik, die mir so nahe geht.. so nahe steht und mit so unglaublich viel Gefühl versehen ist.
Auf dem Album befinden sich 8 abwechslungsreiche Downbeat Tracks, die man jetzt in verschiedene stylistische Schubladen unterbingen könnte. Das aber, kann jeder für sich selbst tun. Ganz und gar nicht Downbeat ist dann allerdings der letzte Track des Longplayers – Diskontext – ein Stück für den Dancefloor, das Ronny bereits im Mai schon auf seinem Blog, gemeinsam mit einem Video veröffentlicht hatte.
Auch in diesem Jahr gibt es beim Kraftfuttermischwerk wieder einen musikalischen Adventskalender. Hinter jedem Türchen versteckt sich ein speziell dafür aufgenommener Mix. Im letzten Jahr waren da so einige Perlen dabei, die sich immer noch in meiner aktuellen Player Tracklist tümmeln. Hatte Ronny gestern noch beklagt, dass er viele Absagen oder auch keine Antworten von den Artists erhalten hatte, dürfte sich dieses Problem, laut den aktuellen Kommentaren wohl erledigt haben. Ich freu mich auf Donnerstag, auf Ambient, Dubstep, Drum ´n´Bass und deepen Techno.
Alle Sets sind dann zu finden unter: Adventskalender 2011
Den Adventskalender vom letzten Jahr gibt es hier.
Auch wenn es auf der diesjährigen Fusion reichlich nass war, hat sich das Groß der Teilnehmer musikalisch die Sonne aus dem Arsch scheinen lassen. Andere wiederum brachen ab, fuhren nach Hause und wollten dort erst einmal eine Viertelstunde schlafen.
Von der Dubstation, die wohl mein Lieblingsareal auf dem Festival wäre, gibt es im Netz bereits knapp 5 Stunden Musik vom Kraftfuttermischwerk und vom Blogrebellen Walter Marinelli.
Ronny schreibt begleitend zu seinem Live-Set ein paar liebevolle Zeilen über die vielfach unterschätzten Chill Out Areas. Anschließend gibt es eine wunderbar zusammengestellte Revue seiner Musik. (Ambient, Dub, Step)
Background, Tracklist und Download gibt es auf seiner Seite.
Eine Mischung aus Funk, Downbeat, Reggae und Dub von @marinelli haben die Blogrebellen online gestellt. Das Set zum Download gibt es im dazugehörigen Blogpost. Hören kann man es vorab in 2 Teilen über Mixcloud, wo auch die Tracklist einsehbar ist.
Zum Kindertag hat der Ronny einen Track rausgehauen, der seit vielen Jahren im Verborgenen schlummert. Laut Info war das eine der ersten Nummern, die er zusammen mit Nico aufgenommen hatte. Technische und weitere Hintergründe, sowie den freien Download des Tracks unter der CC-Lizenz CC BY-NC-SA 3.0, gibt es auf der Seite des Kraftfuttermischwerks. Hören auch hier…
Das dezentrale, freie Social Network und die Facebook Alternative – Diaspora – wird in letzter Zeit immer besser. Diaspora (noch in der Alpha Version) lässt mich Kontakte in verschiedene Aspekte (Gruppen) einteilen. Mit einem einfachen Klick entscheide ich vor dem “Posten” einer Information oder dem Hochladen eines Fotos, welcher Aspekt aus meinen Netzwerk das Ganze sehen soll oder darf. Zusätzlich kann ich diese Information bei Bedarf auch öffentlich teilen oder automatisch zu Facebook und Twitter senden.
Mit cubbi.es gibt es nun eine erste Applikation für Diaspora, die sich dem “Teilen” von Fotos aus dem Netz verschrieben hat. Die App ist noch in der Entwicklung, aber lässt sich schon ganz gut an. Es gibt für cubbi.es eine Chrome, sowie eine Firefox Extension, die nach der Installation und Anmeldung wie folgt funktioniert: Wenn ich im Web ein tolles Foto sehe, drücke ich die “SHIFT” Taste und klicke auf das Foto. Damit wird es automatisch auf meinen cubbi.es Account gespeichert. Wenn ich die App vorher mit Diaspora verbunden habe, erscheint das Foto gleichzeitig in meiner öffentlichen Timeline auf dem Netzwerk. Wenn dann jemand auf Diaspora oder direkt bei cubbi.es das Foto anklickt, landet er auf der Originalseite des Autors, wo der Inhalt hinterlegt ist. Bei dem unteren Bild (siehe Screenshot) würde der User demnach direkt auf der VuuV Festival 2010 Seite vom Kraftfuttermischwerk landen, was dem Autoren gerecht wird. Soviel zur Grundidee von cubbi.es – die App lässt sich bei Bedarf zusätzlich auch noch mit der Dropbox verbinden.
Diaspora ist für mich das “Netlabel” unter den sozialen Netzwerken und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es in Zukunft Twitter und Facebook von der Idee her, ersetzen könnte (ob man die User erhält wird man sehen). Es ist aufgeräumt, man wird nicht von Spielen, Werbung und sonstigen Mist belästigt und hat seine Privatsphäre übersichtlich und einfach unter Kontrolle. Jeder kann sogar bei Bedarf und technischen Hintergrundwissen, seinen eigenen Server (Pod) aufsetzen und so seine kompletten Daten selbst in der Hand halten. Für den Original Diaspora Pod benötigt man derzeit noch Einladungen (ich hätte noch ein paar übrig – wer möchte bitte per Kommentar). Es gibt aber auch einen Deutschen Pod – Geraspora – auf welchem man sich, wenn man den Entwicklern vertraut, direkt registrieren kann. Die unterschiedlichen Pods sind im Netzwerk übrigens miteinander verbunden, sodass es egal ist, wer wo registriert und angemeldet ist. Es ist auf jeden Fall spannend, die Entwicklung von Diaspora “live” zu verfolgen und es macht Spaß!
Weitere Hintergrundinformationen zu Diaspora gibt es auf folgenden Seiten:
Ronny Kraak vom Kraftfutter-Timelapse-ElectronicMusik-Visuelles-DDR-NurMalSo-Mischwerk Blog feiert heute seinen fünften Geburtstag als Blogger und erzählt, in dem dazu erschienenen Beitrag, ein wenig über die vergangene Zeit und die Entwicklung des Blogs. Zum Jubiläum macht er sich und der geneigten Leserschaft noch ein Geschenk, in Form des dritten “Tief” Sets, welches er gestern online stellte – quasi zum reinfeiern! Die Tracklist ist vom feinsten, wie auch seine Beiträge, die ich seit nunmehr fast 2 Jahren oder lasst es auch länger sein, auf dem Blog verfolge.
Alles Gute und Danke Ronny – Auf die nächsten 5!
Tracklist:
Rhythm & Sound with Cornell Campbell – King in my Empire
Deadbeat – Jaffa Dub (Queen B)
Brendon Möller – Mainline
Quantec – Affluent Society
Nemanja Nikolic – Rejection
P Laoss – Kiwi Fruits
Pablo Bolivar – My Favourite Colour
Salz – Piemont-Running Mirror (Salz. Dub Mix)
Echologist – Just A Ride (Terence Fixmer Remix)
Roberto Bardini – Protest 09
Roberto Bardini feat. Decoside – Our Ways (Original Mix)
Modeste – V2f
SCB – 20_4
Fluxion – Inductance
Soukie & Windish – Steppenkarpfen
Terry Lee Brown Junior- Electric Avenue (Original Mix)
Das Kraftfuttermischwerk – Flieg Mit Mir, Flieg
Stalker – 5a
SCB – 3_5
Tremsch & Metzler – 20 Toes (Salz Dubbing in the North See Remix)
Silicone Soul – Hurt People Hurt People (Bearweasel Remix)
STL – Silent State
Roberto Bardini – Closing Protest 2
Rhythm & Sound with Paul St. Hilaire – Free For All
Am vergangenen Wochenende war ja das Visual Berlin Festival. Während des Festivals hat das Kraftfuttermischwerk, gemeinsam mit Rudi Stöher, am Freitag Abend ein fantastisches Set in den ehrwürdigen Tresor gezaubert. Die Tracklist allein ist schon ein Traum, die Umsetzung noch viel mehr.. Tracklist und Download auf der Seite vom Kraftfuttermischwerk!
Fast hätte ich’s übersehen.. puhh nochmal Glück gehabt! Während meiner einer mal wieder durch Down Under getingelt ist, hat der Ronny vom Kraftfuttermischwerk einen Track öffentlich gemacht, der so viel Liebe verteilt, das geht schon gar nicht mehr. Dabei remixt er ein altes Marko Fürstenberg Stück von der Thinner078. Zusätzlich zum Track gibt es auch noch ein Video, welches auf den DDR SciFi Film Staub der Sterne (1976) basiert.
Das Video gibts jetzt auch hier zum ankieken – den Download des Tracks, sowie weitere Hintergründe zur Veröffentlichung nur auf der Seite vom Ronny! Vielleicht schaffe ich es mal, einen Videoremix davon zu machen, mir schweben gerade die tollsten Bilder vor Augen. Na mal sehen.. Auf jeden Fall ein dickes Danke an Das Kraftfuttermischwerk für diese Musik! Awesome..
Während des 26. Chaos Communication Congress in Berlin gab es im Programm ein wunderbares Live-Set vom Kraftfuttermischwerk, welches mit Visuals von fALk – beamaz (Prototypen) untermalt wurde. Das Video-Rohmaterial stammt dabei von alten Super8-Filmen einer Indien Reise, die Ronny (kfmw) mal ersteigerte. Das Set und die Playlist dazu gibt es hier und wer Lust hat, sich die dub-chillige Musik ungemixt auf die Pladde zu ziehen, wird hier, in den Releases fündig. Den 74 minütigen Indian-Video-Trip könnt Ihr Euch in ordentlicher Qualität bei den Prototypen anschauen.
Where the hackers convened a time machine was installed. It was fed with pure lovely live music by Das Kraftfuttermischwerk and out came rhythmic visuals that showed a glimpse of the past – sadly the time space continuum was a bit glitchy and so the quality of the memory dump that was supposed to record the landmark event is subpar to the actual live happening. Still worth a short watch – especially with the sensational music.
Die Website des Festivals ist online gegangen und nicht nur das, das Netaudiofestival ist auch in den gängigen Netzwerken, wie Facebook, Myspace, Soundcloud und Twitter vertreten. Die ersten Acts sind schon veröffentlicht worden. Als Headliner nenne ich da zunächst mal das Kraftfuttermischwerk (Thinner, A Quiet Bump), den Tanith (Tanithblog) und SCSI-9 (Fragment Netlabel u.a.). Ich denke, das wird ne fette Sache, die leider wieder nicht in meinen Terminkalender passt.
Auf dem Blog vom Kraftfuttermischwerk wurde gestern das Netaudio-Mixtape Nummero 7 gepostet. In diesem geht es fast ausschließlich um Musik vom Netlabel Thinner. In 3 verschiedenen Sets findet sich eine gelungene Auswahl der ersten 70 Releases, sowie 3 Tracks von Kollektiv Turmstraße und Raumton, welche auf no-response.org veröffentlicht worden sind. SBT zeigt sich für die Sets verantwortlich und der hat die tolle Zusammenstellung wohl bereits seit längerem, genau so geträumt. Download, Tracklist und Hintergund-Info´s auf dem sehr nett zu lesenden: kraftfuttermischwerk-blog. Auch die anderen Netaudio Mixtapes können auf der Seite noch bezogen werden.