Archives for “social network”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

R.I.P. Ilya Zhitomirskiy – Co-Founder of Diaspora* – er verstarb mit nur 21 Jahren, wie Techcrunch berichtet. Diese Animation von Christopher Stokes war sein letztes Posting.. sad day!



So begann ein Diaspora User seinen Beitrag und der Rest spiegelt auch meine ersten Gedanken wieder, als Google+ gestartet war.

Ich sollte aufhören mit Denken! Als sich Google+ nämlich aufschwang, um das nächste große Ding zu werden und in rasender Geschwindigkeit weltweit Mitglieder aufzusaugen, dachte ich: ”Tja, Diaspora. Zu früh gestartet, stark nachgelassen und jetzt auch noch das. Schöner Ansatz, schade dass nix draus wird.”

Dass Google+ mal der Grund sein würde, warum hier Leute herfinden, mehr noch, sich aktiv engagieren: Das hätte ich dagegen nicht gedacht.

Denken ist wohl nicht mein Ding. Wie gesagt, am besten hör’ ich einfach damit auf.

Die Diasporians werden tatsächlich immer aktiver in dem freien und dezentralen Social Network. Sie zeigen Ihre Liebe zu dem Projekt (u.a. durch tolle Artwork), es macht Spaß und es werden immer mehr, die einfach die Nase voll haben von der Daten-Sammelwut der sogenannten “Großen”. Und Google+ ? Tja Google scheint seinen nächsten Versuch im Social Network Bereich verkackt zu haben. Sie haben zwar schön das Diaspora System mit den “Kreisen” kopiert, aber als alle Welt Google für diese “Innovation” lobte, schaufelten sie sich mit der Klarnamen-Pflicht womöglich wieder ihr eigenes Grab.



Das dezentrale, freie Social Network und die Facebook Alternative – Diaspora – wird in letzter Zeit immer besser. Diaspora (noch in der Alpha Version) lässt mich Kontakte in verschiedene Aspekte (Gruppen) einteilen. Mit einem einfachen Klick entscheide ich vor dem “Posten” einer Information oder dem Hochladen eines Fotos, welcher Aspekt aus meinen Netzwerk das Ganze sehen soll oder darf. Zusätzlich kann ich diese Information bei Bedarf auch öffentlich teilen oder automatisch zu Facebook und Twitter senden.

Mit cubbi.es gibt es nun eine erste Applikation für Diaspora, die sich dem “Teilen” von Fotos aus dem Netz verschrieben hat. Die App ist noch in der Entwicklung, aber lässt sich schon ganz gut an. Es gibt für cubbi.es eine Chrome, sowie eine Firefox Extension, die nach der Installation und Anmeldung wie folgt funktioniert: Wenn ich im Web ein tolles Foto sehe, drücke ich die “SHIFT” Taste und klicke auf das Foto. Damit wird es automatisch auf meinen cubbi.es Account gespeichert. Wenn ich die App vorher mit Diaspora verbunden habe, erscheint das Foto gleichzeitig in meiner öffentlichen Timeline auf dem Netzwerk. Wenn dann jemand auf Diaspora oder direkt bei cubbi.es das Foto anklickt, landet er auf der Originalseite des Autors, wo der Inhalt hinterlegt ist. Bei dem unteren Bild (siehe Screenshot) würde der User demnach direkt auf der VuuV Festival 2010 Seite vom Kraftfuttermischwerk landen, was dem Autoren gerecht wird. Soviel zur Grundidee von cubbi.es – die App lässt sich bei Bedarf zusätzlich auch noch mit der Dropbox verbinden.

Diaspora ist für mich das “Netlabel” unter den sozialen Netzwerken und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es in Zukunft Twitter und Facebook von der Idee her, ersetzen könnte (ob man die User erhält wird man sehen). Es ist aufgeräumt, man wird nicht von Spielen, Werbung und sonstigen Mist belästigt und hat seine Privatsphäre übersichtlich und einfach unter Kontrolle. Jeder kann sogar bei Bedarf und technischen Hintergrundwissen, seinen eigenen Server (Pod) aufsetzen und so seine kompletten Daten selbst in der Hand halten. Für den Original Diaspora Pod benötigt man derzeit noch Einladungen (ich hätte noch ein paar übrig – wer möchte bitte per Kommentar). Es gibt aber auch einen Deutschen Pod – Geraspora – auf welchem man sich, wenn man den Entwicklern vertraut, direkt registrieren kann. Die unterschiedlichen Pods sind im Netzwerk übrigens miteinander verbunden, sodass  es egal ist, wer wo registriert und angemeldet ist. Es ist auf jeden Fall spannend, die Entwicklung von Diaspora “live” zu verfolgen und es macht Spaß!

Weitere Hintergrundinformationen zu Diaspora gibt es auf folgenden Seiten:

http://www.golem.de/specials/diaspora/
http://netzwertig.com/tag/diaspora/
http://www.netzpolitik.org/2010/diaspora-die-gute-alternative-zu-facebook/



Kommt von @Schreyeisen:

Der Mitfahrer kennt Twitter nicht. Ich demonstriere das Prinzip, indem ich von Zeit zu Zeit zusammenhangloses Zeug aus dem Fenster brülle.