KategorieAllgemeines

Abendrot am Maschsee

In diesen Momenten freut man sich immer, mit dem Rad durch die Stadt zu pendeln und nicht mit dem Auto.

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Good Bye 2018

Und wieder haben wir ein Jahr über die Runden bekommen. Neben einigen guten Momenten, gab es auch viele, extrem hässliche. Anscheindend ist das aber mittlerweile ein Spiegelbild, der Gesellschaft in unserem Land. Rassismus und Nationalismus ist noch weiter gewachsen – hoffähig geworden. Nicht nur öffentlich, auch in vielen Köpfen. Und das nicht nur in Sachsen, wo es in diesem Jahr eine ganze Menge solcher Nachrichten gab, sondern – und das beängstigt – in allen Landesteilen. Es sollte uns eine Warnung sein. Auf ein gutes Jahr 2019!

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Herbstliche Eilenriede

Fast täglich geht es mit dem Fahrrad durch unseren schönen Stadtwald, die Eilenriede. Die Eilenriede gehört zu den größten Stadtwäldern Europas und bietet Ruhe/Natur, mitten in einer größeren City. Seine Schönheit zeigt sie dann besonders im Herbst. Hier ein paar Eindrücke der heutigen Mittagspausen-Runde.

Eilenriede

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Eilenriede - Schneckenbrücke

CC BY-SA 4.0
Für Originalgröße, das Bild im neuen Tab öffnen.

In the Forest

Aufgenommen auf der X-Terra Mountainbike EM Strecke von 2011 im Zittauer Gebirge. Wer da selbst einmal über Wurzeln, Stock und Stein fahren möchte, findet auf der Website der O-See Challenge die gesamte Strecke dazu. Und das Event an sich, kann man auch absolut empfehlen. Nicht nur für Sportler!

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CC BY-SA 4.0
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Sommer 2018

Zwei Symbol-Bilder. Zur Halbzeit. Und ja, der Sommer ist dieses Jahr so richtig geil – auch wenn die Bauern meckern – aber bei welchem Wetter meckern die mal nicht?

Field recording

L%C3%B6nspark

Kleine Fluchten, die Große sind

Pfingsten ist die Zeit, die ich seit ein paar Jahren für längere Fahrradtouren nutze – allein, wie das meist der Fall ist. Es ist die Zeit, wo man auf dem Rad in sich gehen und wo man die Hektik der Stadt ganz schnell hinter sich lassen kann. Es geht früh, bei Zeiten los und kaum aus Hannover raus, wird es umgehend gemütlich. Ruhe kehrt ein und Geräusche nimmt man nur mehr aus der Natur wahr und nicht von unzähligen Blechkisten, die die City unnötiger Weise verstopfen.

Kanal
Mittelland-Kanal in Richtung Sehnde

Dann kreuzt man wunderbare, kleine, verschlafene Dörfer, in denen kein Mensch zu sehen ist. Man hört lediglich einen Hahn krähen und vielleicht bellt auch gerade noch irgendwo in der Ferne ein Hund. Ich suche mir eine Bank, setze mich und atme die Ruhe ein. Nach einer halben Stunde läutet die Glocke einer Kirche und bekommt als Antwort ein erneutes Konzert vom Hahn des Bauernhofes. Und dann passiert es. Man hört Rolläden hochgehen. Rolläden! Es ist ein so intensives, schönes Geräusch, was man in der Stadt nur selten mitbekommen kann und was stellvertretend für ein erwachendes Dorf ist.

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Kirche in Klein Lafferde

Es geht weiter an Feldern und Wiesen vorbei und in den nun erwachten Dörfern sieht man Menschen, die sich untereinander und mich als Radfahrer grüßen. Es ist eine gewisse Form von Herzlichkeit und auf dem Straßen wünscht man sich groß in Farbe aufgemalt: „Frohe Pfingsten“. In den Mittelpunkten der Ortschaften werden Pavillons aufgebaut und man kann sich ziemlich sicher sein, dass die Leute hier nachher einen fantastischen, gemeinschaftlichen Pfingstsonntag verbringen werden. Prost! Mich ruft das Ziel und das war in diesem Jahr der Salzgittersee. Dieser ist nicht sonderlich spektakulär, doch durchaus mal einen Tagesausflug wert. Habs gesehen, dort gechillt.. abgehakt.

Salzgittersee
Salzgittersee

Zurück ging die Tour dann über Hildesheim und je näher Hannover kam, desto lauter und hektischer wurde die Szenerie. Gedanklich war man da aber bereits schon an der Planung der kommenden Route und einer weiteren Flucht aus der Stadt heraus. Auszeiten, die bewusst genutzt werden und Kraft geben.

Die Tour auf Strava
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