Kategorie: Allgemeines

Domain-Umzug

Über das Wochenende ist die Domain rantadi.de zu einem neuen Hoster umgezogen und ich bin überrascht und froh, dass alles relativ reibungslos über die Bühne gegangen ist. Viele Jahre lag die Website bei one.com rum und in der Zeit gab es im Großen und Ganzen nur selten Probleme. Bei der Konkurrenz sind die Leistungen allerdings deutlich besser und so rennen wir ab sofort mit dem deutschen Hoster manitu. Neben technischen Aspekten, trugen die Punkte, dass das Rechenzentrum in Deutschland liegt und der Strom zu 100% aus regenerativen Energiequellen stammt, zur Entscheidungsfindung bei. Hoffe, dass ich diesen Schritt nicht bereuen werde.

Global Bike to Work Day am 10.Mai

Gerade sehe ich in einem Video den Spruch „Pendeln mit Strava, macht die Städte besser.“ Wenn dem so wäre, dann würde das „Daten sammeln“ von Strava endlich mal für eine sinnvolle Angelegenheit genutzt. Doch leider sieht die Realität in vielen Orten heuer noch ganz anders aus.

Was ist Strava eigentlich? Strava ist ein soziales Netzwerk und gleichzeitig eine App zum internetbasierten Tracken von Laufaktivitäten oder Fahhradtouren und bei mir seit längerer Zeit die Wahl auf dem Phone. Es ist die gleiche Art von App, wie es auch Runtastic oder Endomondo sind, doch mit denen wurde ich nie so wirklich warm.

Strava hat jetzt für den 10.Mai den Global „Bike to Work“ Day ausgerufen, wo alle User der Plattform aufgerufen sind, ihre Fahrt zur Arbeit mit dem in der App vorgefertigten Tag „Pendeln“ zu versehen. Warum das Ganze? Nun.. das erklärt Strava in den nachfolgenden Video und in dem dazugehörigen Blogpost ausführlich. Kurz gesagt, die gesammelten Daten sollen Stadt- und Infrastrukturplanern eine Hilfe, Anhaltspunkt und ein Zeichen sein, wie Menschen in der modernen Welt ihren Weg zur Arbeit absolvieren. Je mehr da mitmachen, umso wertvoller das Ganze.. klar.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst Du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Direktlink

Das heute deutlich mehr Leute mit dem Fahhrad zum Job fahren, als es in den 80gern und 90gern der Fall war, ist in vielen Studien belegt und auch real spürbar. Ich selbst habe vor zwei Jahren die Wandlung vollzogen, indem ich für den knapp 3km langen Weg zum Büro vom Auto auf das Bike umgestiegen bin. Heute bin ich nur noch fassungslos, dass ich vorher nie bereit dazu gewesen bin. Mittlerweile fahre ich überhaupt kein Auto mehr, denn in der Stadt Hannover benötigt man dieses absolut nicht. Selbst Urlaubsfahrten bleiben der Frau Gemahlin oder der DB vorbehalten und ich fühle mich gut dabei – der Aktivität und der Umwelt wegen.

Leider werden in den großen Städten Deutschlands aber nach wie vor, zu viel Milliarden für den Autoverkehr verpulvert, wo die Tendenz doch eindeutig in eine andere Richtung geht und entsprechend gehandelt werden könnte. Selbst Hannover, die sich als Fahrrad-Freundliche Stadt sieht, tut definitiv zu wenig für eine sichere Fahrrad-Infrastruktur ihrer Bürger und von daher sollte der 10.Mai ein Zeichen für alle Entscheidungsträger in den Großstädten sein. Steigt auf´s Rad und trackt Eure Fahrt zum Job mit Strava und auch wenn Ihr nicht bei Strava seid oder mitmachen wollt, nutzt diesen Tag, um das Auto einmal stehen zu lassen und alles mit dem Rad zu erledigen. Mutter Erde wird´s Euch danken! In den USA und auch in der Schweiz gibt es diesen Tag übrigens schon seit mehreren Jahren. Es wird Zeit, dass auch hier jährlich und flächendeckend einzuführen! Macht mit am 10.05.2016!

Strava on Appstore
Strava on Google Play

Das Ende vom Lied? Bestandsaufnahme Netlabels

Die beiden Creative Commons Warriors vom Kleinen grünen Würfel – Frank Christian Stoffel und Marco Trovatello haben für die Kölner Stadtrevue einen sehr lesenswerten Artikel zum aktuellen Stand der Netlabel-Szene veröffentlicht. Natürlich ist dieser Artikel nur ein kleiner Anriss zu einem Thema, bei dem man ganz weit ausholen kann und müsste. Ich tauche darin auch auf, mit zwei Statements, von denen ich eines noch etwas ausführlicher darstellen mag.

rantadi stellt die Gretchenfrage: »Ist den Musikern die Musik nicht mehr wert, als eine billige Fan-Page beim blauen Riesen?« Und führt weiter aus: »Dass man bei Bandcamp nur unter schwierigsten Bedingungen Creative-Commons-Releases findet und ewig lange suchen muss, macht diese Plattform für mich unbrauchbar.«

Ja Bandcamp ist zum Auffinden von Creative Commons Tunes tatsächlich fast unbrauchbar. Und ja, mir ist bekannt, dass man auf der Plattform nach eben diesen besagten Tag suchen kann. Doch schaut Euch dort mal selbst um, wie viele CC Releases von dem Uploader mit diesem Tag versehen sind. Gefühlt, sind das nicht mehr als 10 Prozent. Da das Label oder der Künstler beim Upload einer Veröffentlichung die entsprechende Lizenz ja angeben muss, wäre es doch ein Kinderspiel für Bandcamp eine Suche – genau nach Lizenz – zu implementieren, so wie das zum Beispiel bei Flickr der Fall ist. Ebenso könnte Bandcamp beim Upload die Lizenz automatisch in einen Tag umwandeln. Machen die aber bis dato – warum auch immer – nicht.

Wenn Ihr das auch unterstützen würdet oder wollt, dann schreibt doch Bandcamp bitte einfach mal an. Vielleicht helfen viele Mails und das Feedback diesbezüglich weiter. Die Mail Addy findet Ihr hier ganz unten. Vielen Dank!

Der erste Teil des Statements oben, stammt aus meinen Beitrag – Netlabels im Web – vom letzten Jahr und ist dort ein wenig näher beleuchtet.

jksimpsons flickr stream

Ich verliere mich gerade in den tollen, sehenswerten Flickr Stream von jksimpson. Da gibt es ganz viel Streetart, Hannover und Fusion in schön. Die ersten beiden nachfolgenden Bilder sind vom alten Conti Gelände in Hannover, danach Streetart, letzteres davon in Bristol.

Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

2266693207_b08eefef26_z

2297187105_cc96f13612_z

3288218154_5b657286ca_z

8548415922_5223c0a40f_z

Stasi Mediathek

Die Bundesbehörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik hat eine Mediathek ins Internet gestellt, wo man sich über das Arbeiten und Wirken der DDR Verbrecherbehörde informieren kann. Man findet dort unter anderem einen MFS Schulungsfilm und viele, viele weitere Zeitdokumente, die mit den Jahren sicher noch einiges an Zuwachs bekommen werden. Ein Klasse Service, der in keinem Geschichtsunterricht fehlen sollte.

Link: Stasi Mediathek
Bild: Screenshot Startseite
Pressemitteilung

Screenshot 2015-01-09 15.51.05