Schlagwortambient

Ocralab – Opacus (Deep Electronics)

Deep Electronics is a netlabel and podcast that releases the best Deep Music.

Mir ist das ja persönlich immer ein wenig suspekt, wenn man mit Selbstbeweihräucherung daherkommt. Gerade im Bezug auf deepe Tunes ist die Messlatte doch schon recht hoch und ob die Niederländer davon die beste Musik veröffentlichen, mag im Auge des Betrachters liegen. Fakt ist allerdings, dass Deep Electronics im Kommen ist und durchaus gute Sounds zu bieten hat.

Die neueste Veröffentlichung kommt von Rocco Biscione aka Ocralab. Seinen Output verfolge ich schon seit Längeren, genau genommen, seit dem 2010er Track „Rainy Shade“, auf der Coldtear Compilation „The Sound of Nature„. Zudem hat er mir meinen damaligen Facebook Stream stets mit wunderbar melancholischen Fotografien und seinen aktuellsten Musikideen versüßt. Falls er das immer noch tut, schaut es Euch ruhig mal bei dem großen blauen Riesen an.

Das „Opacus“ Release ist eine Remix Session des gleichnamigen Tracks, der im letztem Jahr auf der Deep Diversity I – VA Compilation vertreten war. 7 Artists machen sich daran zu schaffen und meine beiden Favoriten von DeepWarmth und Discknocked gibt es gleich als Hörbeispiele. Intro und Outro der VÖ sind zwei neue, fantastische Ocralab Ambient-Dub Tunes, namens „Pileus“ und „Fractus“.

Opacus – DeepWarmth Sky Mix
Geht nach hinten raus, richtig schön auf..

Opacus – Discknocked Redubtion 24-44
Great Dubtechno Tune..

Fractus – Ocralab

Auf Bandcamp steht Opacus per „Name your Price“ zum Download zur Verfügung.
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

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Venus, Mars and the Crescent Moon (Set)

jamie2Bald kommen Sie wieder, die lauen Sommernächte, wo man bei wohligen Temperaturen auf den Wiesen liegen und sich entschleunigend das Treiben am Himmel anschauen kann. Und genau dann, passt dieses gänzlich wunderbare Ambient / Slow Down Set vom Silent Season Label-Head Jamie McCue hervorragend in die Szenerie.Einziger Wehrmutstropfen ist der fehlende Download Button.

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Tracklist

01. Loscil – For Luna
02. Poyra – Fen (Loscil)
03. Benjamin Dauer & Specta Ciera – Over The Coastline
04. Aes Dana – Beneath
05. Ethernet – Before A Storm
06. Xerography – Unauthorized Edition
07. Nuel – Rhythm
08. Slownoise – Silent Wilderness
09. Sub Dub – 19-5
10. Sub Dub – Babylon Unite 2
11. Sub Dub – Soundcheck

Gapfield – Starlit Shore

Sound from the Ground.. dem ganz, ganz tiefen Ambient Ground. Gapfields „Starlit Shore“ von der Gapfield Summer EP lief gestern und heute so einige Male hier im Player und jedes Mal fragte ich mich, warum – um Himmels Willen – ist dieses Ding nicht länger? Der Aufbau ist so klasse und tief, trägt mich weg, immer weiter weg, doch endet dann völlig unnötig bereits nach 5:51 Minuten, also umgerechnet in gute Ambientmusik, bei knapp 30 Sekunden. Das kann’s doch nicht sein. Aufnahmefehler?

Download der EP auf der Label-Page: Energostatic Records
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Gapfield – Starlite Shore

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Netaudio Breadcrumbs #4

Es wird mal wieder Zeit für eine neue Breadcrumbs Ausgabe, denn in den ersten zwei Monaten dieses Jahres, gab es einige gute Creative Commons Releases im Bereich der elektronischen Musik.

Electrosphere dürfte mittlerweile vielen, als Netaudio Radio Station bekannt sein. Der nun gestartete, gleichnamige Netlabel Ableger, brachte Ende Januar eine Various Artist Compilation mit dem Namen „In the Woods they Dwell“ hervor. Die 12 Tunes dieser ersten VÖ bewegen sich im Dubtechno Gebeat, mal fröhlich, mal melancholisch. Der Opener stammt von Cold Tear Records Resident Giriu Dvasios und mit diesen starten wir nun musikalisch in das Frühlingserwachen.

Giriu Dvasios – Zvaigzdes

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-SA 3.0

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Eine weitere, durchaus gute Various Artist Compilation kam bei Drift Deeper heraus. Auf „Slow Living Vol.2“ sind satte 34 Tracks von Newcomern und Netaudio-Veteranen vertreten, die im Großen und Ganzen ebenfalls im Dub / Deeptechno Bereich anzusiedeln sind. Zwei, meiner Favoriten sind von Lusi Mel und Ivanov.

Lusi Mel – This That Deep Ish

Ivanov – Grey Journey

Download via Archive.org unter CC BY-NC-ND 3.0

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@GrizDub, der bei den blog.rebellen die DubocalypseWednesday Radioshow hostet, postete auf Twitter die sehr feine Big Daddy EP vom Heidelberger Subbass Netlabel. Masta Junga präsentiert hier zwei soundtechnisch ähnliche, ordentlich nach vorne wobbelnde Dubstep Tracks.

Masta Junga – Big Daddy Riddim

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-ND 3.0

Druck

Und um so annähernd in diesem Genre zu bleiben, schauen wir auf das letzte, überaus gelungene Dubophonic Release von Koncrete Roots, einem englischen Reggae und Dub Producer. Sein „Dub in the Midlands“ Album kann man von vorn bis hinten wunderbar durchhören. Schöne Dub-Sounds und keiner, der darauf enthaltenen 10 Tracks fällt qualitativ heraus!

Koncrete Roots – Warehouse Dub

Koncrete Roots – Inity Step

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-ND 3.0

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Experimentelle Sachen habe ich früher gern und oft gehört, doch der Zugang dazu wird von Zeit zu Zeit immer schwieriger. Sei es dem Alter geschuldet oder diverser anderer Faktoren… keine Ahnung. Hin und wieder geht es dann aber dennoch mal wieder, so wie bei dem fantastischen „Lunar Morphics“ Remix von Huron, der auf dem Crazy Language Album „Astravel“ von Sk´ p zu finden ist. Und nicht nur dieser Remix vom Labelhead ist großartig, sondern auch das Album an sich, was mit jedem Hören immer besser wird. Die Artwork von Sarge GrafX ist zudem richtig edel.

Sk´ p – Lunar Morphics (Huron Remix)

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-ND 3.0

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Ein ziemlich schräges Album gab es in diesem Monat beim Kleinen grünen Würfel. Erich Schall legte dort einen Longplayer hin, auf dem er mit vielerlei Sounds herum spielt, die genial verbaut sind, aber für so manchen sicher schwer verdaulich sein dürften. Seit längerer Zeit, eine der kreativsten Produktionen, die im Creative Commons Bereich das Licht der Welt erblickten. Davon gibt es jetzt zunächst meinen Favoriten „The Case“ und im Anschluss daran mit „Slowendtheory“ ein wenig uff die Fresse.

Erich Schall – The Case

Erich Schall – Slowendtheory

Download via Album-Page unter CC BY-NC-ND 4.0

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Kurz zurück zu Deep and Dubtechno. Eine, seit Jahren hierfür recht gute Adresse, ist das Leipziger Insectorama Netlabel, welches hier auch des öfteren mal im Blog auftaucht. Die neueste Veröffentlichung stammt vom Spanier Frictional Transmission, der mich mit seinem Eingangstrack „Development of Textures“ soundmässig so richtig schön auf die Sommerwiesen schickt. Liegend, ein Grashalm im Mund, über mir der blaue Himmel und ein paar kleine Wolken, die in den Stunden vorüberziehen.

Frictional Transmission – Development of Textures

Dwonload via SonicSquirrel unter CC BY-NC-ND 2.0

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Mit einer Liveaufnahme vom Wild & Scenic Festival soll es das gewesen sein für heute. Die Aufnahme stammt von den beiden Artists Wavespan und Andjru Werderitsch und wurde im Rahmen des „Variation:Repetition“ Albums auf dem Silent Flow Netlabel herausgebracht. „Invocation / Forest Dub“ vereint auf 16 Minuten NatureSounds, Didgeridoo und seichte Beats miteinander. Gute Reise!

Wavespan & Andjru Werderitsch – Invocation Forest Dub Live

Download via Labelpage unter CC BY-NC-ND 3.0

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Vejopatis – Medziu Aidai (Album)

Es ist jetzt fast zwei Jahre her, dass Vejopatis mit seinem Debut Album „Taskas“ auf Cold Tear Records für Furore sorgte. Nun hat er mit „Medziu Aidai“ nachgelegt und die Messlatte an Creative Commons Alben im elektronischen Musikbereich für 2014 enorm hoch gelegt. In Echoes of the Trees, so die englische Übersetzung des Titels aus dem litauischen, schafft es Vejopatis erneut, die kulturellen Einflüsse seiner Heimat dezent und mystisch in Downbeat und Ambient-Dub Sounds zu verpacken. Lediglich beim Track „Lioj Lylia“ sind mir die verwendeten Gesänge etwas zu omnipräsent.

1003142_390711214373968_1014166589_nVejopatis @ Tundra Festival

Auf dem Album gibt es insgesamt 10 Tracks mit richtig viel Seele, die zum Teil nirgendwo besser wirken könnten, als auf so manchen Chill-Floor der schönsten Sommer-Festivals. Und wenn dort dann so eine Nummer, wie zum Beispiel „Obele“ während des Sonnenaufgangs laufen würde… hach!

Obele

Das Stück „Lioj Lylia“ wird zum Ende hin von Zzzzra durch den Remix-Wolf gezogen, ebenso wie der Track „Vienisas Dangus“, an dem sich die beiden Cold Tear Artists Vytis und Giriu Dvasios zu schaffen machen. Den Zzzzra Remix gibt es hier jetzt noch und alle anderen Tracks können natürlich bei Bandcamp in voller Länge gehört werden. Dort könnt Ihr auch den Artist mit einem Download unterstützen.

Lioj Lylia (Zzzzra Remix)

Alternativ gibt es das Ganze – wie immer for free – auch bei Archive.org

Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0

Label-Page
Artist auf Soundcloud
Interview zum Album

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Martin Nonstatic – Back on Earth (CD Release)

Gestern Abend ist es mal wieder passiert. Ich habe mir eine CD gekauft! Zuletzt tat ich das vor knapp 5 Jahren mit der Genuine Horizon Remix Disc von Chris Zippel. Jetzt ist es ein Album von Martin Nonstatic auf Subspiele Records geworden, das mich sofort angesprochen hat und vom Sound her in Richtung Ambient/Ambient-Dub geht.

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Nach einigen guten Digital-Veröffentlichungen und Podcasts ist „Back on Earth“ die erste CD, die Subspiele auf den Markt bringt und es ist eine fantastische Reise durch Raum und Zeit geworden. Martin selbst beschreibt es im Subspiele Interview wie folgt:

I tried to take myself (and the listener) into a journey of sound on earth and along the space. First leaving the past, followed by spending intensive 15 minutes on earth and different stages in outer space finding my / himself Back on earth again finishing the journey. –Back home

Mit dem Kauf der CD via Bandcamp bekommt Ihr zusätzlich noch einen Download-Link. Dort könnt Ihr Euch außerdem auch die Tracks in voller Länge anhören:

Bandcamp Release Page

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Made with some Beer | 2021 rantadi

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