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Aesthesia Vol.2

Jubiläum hier, Jubiläum da und auch das ukrainische Energostatic Netlabel feiert in diesem Monat sein 5jähriges Bestehen mit der pickepackevollen Compilation „Aesthesia Vol.2„. Ganze 28 Tunes, unter anderem von Ocralab, Echo Delta, Vejopatis oder Matthias Springer warten darauf, von Euch entdeckt zu werden. Bei mir haben sich am Ende drei Favoriten herauskristallisiert, die es jetzt natürlich hier zu Hören gibt.

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1101 – Back to Roots

Hinter 1101 versteckt sich der Labelhead von Minimized Music Records aus Spanien. Hin und wieder gibt es dort Creative Commons Tunes, die man sich durchaus mal zu Gemüte führen könnte.

Ou!Din13 – Eufeeling

Ou!Din13 scheint dagegen ein Newcomer zu sein, der auf der Compilation noch mit einem weiteren Tune „A Moment“ vertreten ist. Beide Tracks wissen zu gefallen und ich bin schon jetzt auf weitere VÖ´s des Artist´s gespannt.

Ocralab – Araucaria

An Rocco Biscione aka Ocralab komme ich nie vorbei. Er schafft es mit seinen Sounds immer, eine fantastische Atmosphäre aufzubauen, in der man sich komplett wohl fühlen kann. So auch hier, ganz wunderbar.

Free Download der Compilation auf Bandcamp
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Mehr von Energostatic

10 Jahre Tropic Netlabel

Schon etwas länger liegt das Jubiläum vom Tropic Netlabel zurück und doch möchte ich es an dieser Stelle nicht vergessen, hierzu noch nachträglich zu gratulieren. Das Label, um den Macher Daniel Tischer, konnte im April ebenso stolz auf seine Dekade Netaudio Musik zurückblicken, wie es auch Zimmer Records vor Kurzem erst tat. Viele bekannte Namen, wie Juno 6, Sven Laux, Christian Bloch, Martin Schulte, Markus Masuhr oder Christoph Schindling hatten sich in der Vergangenheit auf diesem Label präsentiert und uns mit ihren Tunes begeistert. Auf viele weitere Jahre! Cheers!

Und zum reinhören hier die Various Artist – 10 .. Compilation

Download: Archive.org
Lizenz: CC BY-ND 3.0

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Netaudio Memories #5

Mit Martin Donath verbinde ich nicht nur das wunderbare Stadtgruen-Netlabel, sondern auch die Zeit, in der ich noch ICQ und anderen Messenger Kram besessen habe. Darüber konnte ich oft die neuesten Kreationen von Martin hören und mein Feedback dazu abgeben. Es war immer herzlich, genau so, wie er auch das Netlabel führte. Seit 2011 sind die Pforten von Stadtgruen nun geschlossen, doch der Back-Katalog ist dankenswerter Weise weiterhin im Netz, ebenso, wie der Shop, bei dem man sich noch immer die Label Shirts bestellen kann.

Auf der „Dimanche EP“, die Martin im März 2004 auf seinem Label veröffentlichte, gab es vier sommerlich frische Tracks, die beim einsamen Verweilen und Träumen in der Natur wunderbar funktionierten und das auch heute noch so tun. Mein Favorite Track „Veranda“ ist online nicht mehr verfügbar, da er 2012 auf dem Schweizer Label „Waehlscheibe“ noch einmal neu released wurde. Von daher greifen wir hier zu den „Sexy Chicks“, einen Tune der mir ebenfalls sehr zusagte.

Martin Donath – Sexy Chicks

Download: Stadtgruen (gruen 002)
Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Wondermachine Netlabel

Ich bin vor einiger Zeit schon mal über das Netlabel Wondermachine gestolpert, doch damals haben mich die Schweizer irgendwie nicht so richtig vom Hocker gehauen. Als ich dann am Donnerstag Abend, nach der Echochamber vom Saetchmo, den Katalog noch einmal durchgegangen bin, war ich doch positiv überrascht, so einige Perlen darin entdeckt zu haben. Gerade auch die letzten Releases haben an Qualität enorm zugenommen. Wondermachine bewegen sich soundtechnisch im expirimentellen Bereich, der mit viel Bass und immer wieder auftretenden Jazz Elementen versehen ist. Es ist sicher nicht einfach, mit dieser Mischung zu begeistern, doch dass dies – gut produziert – schon immer perfekt funktionieren konnte, zeigten frühere Werke auf Labels, wie Plus8.

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Der nachfolgende John Foley Remix von Revy´s „Swollen Eyes“ ist zum Beispiel so ein Track der mich absolut umhaut und der Sachen, wie von Born under a Rhyming Planet quasi in nichts nachsteht.

Swollen Eyes by Revy im John Foley Remix

Den Jarz – Little Things Remix von Labelinhaber Andres Marcos könnte man auch gut und gern mit alten Sachen von Sensorama vergleichen.

Little Things by Jarz im Andres Marcos Remix

Dubby kommt der Fabian Papa Remix von Marcos´Serafin EP daher. Hier fühlt man sich anfangs tatsächlich, wie in einer Jazz Bar.

Andres Marcos – Les Dubs Du Marche (Fabian Papa Remix)

Als letzten Tip dann noch das minimalistische Stück Toska vom Subtle Mental Mechanics Album, des Weißrussen AVVI

AVVI – Toska

Hört Euch den Katalog auf Bandcamp ruhig mal an. Bisher sind auf dem Schweizer Netlabel zehn Releases veröffentlicht worden, die alle unter der freien CC BY-NC-ND 3.0  Lizenz stehen. Wie immer bei experimenteller Musik, gibt es mal leicht und weniger leicht verdauliche Kost, doch ich denke, jeder von Euch wird dort für sich was finden. Toll im Übrigen auch das Cover Design seit den 2013er EP´s, was ab diesen Punkt ein stimmiges CI des Labels abgibt.

Bitter Suss – The Girl at the Jazz Club EP

Markus Masuhr zieht mit Insectorama weiter sein Ding durch und präsentiert uns in regelmässigen Abständen neue Creative Commons Dubtechno-Tunes auf dem Leipziger Netlabel. „The Girl at the Jazz Club“ ist die neueste Veröffentlichung aus dem Hause – eine 3 Track starke EP von Bitter Suss, die zwischen Melancholie und Dancefloor hin und her wandert. Schön produziert vom Istanbuler Artist und bei „These Rainy Days“ erschließt sich dann auch der EP Name, durch den sehr dezenten Einsatz von Piano und Saxophon.

These rainy Days

We don´t need to Dance

Download: Insectorama
Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

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Monofónicos

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Das kolumbianische Netlabel Kollektiv von Monofónicos hat mittlerweile auch schon 6 Jahre auf dem Buckel und ist noch immer aktiv. 2011 kam es mir mit dem genialen Vandelklang Album „Jugo de Narjano“ das erste mal unter die Finger, doch dann verlief sich das Ganze irgendwie im Sande. Womöglich gefiel mir das Folgealbum nicht oder was auch immer. Es hätte trotzdem Sinn gemacht, da öfter hinzuschauen, denn eigentlich machen die Jungs da eine ganz gute Arbeit und hauen klasse Musik raus. Allein im vergangenen Jahr kamen vier neue Creative Commons Releases hinzu, von denen ich Euch hier kurz meine Favoriten vorstellen möchte.

Von der Various Artist Compilation „Colores Nublados“ aus dem Februar stechen für mich die beiden Tracks von Green Revolution – und wie kann es anders sein – von Vandelklang heraus.

Green Revolution – The Visitor

Vandelklang – Kickback

Release Page: Colores Nublados
Lizenz: CC BY-NC-SA 2.5

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Bei der „Memorias EP“ von Galeria Disco überzeugt mich, neben der überaus gelungenen Cover-Artwork, der M.A.L.A. Remix des Titelstracks „Memorias“. Da wird eine super Spannung aufgebaut, ein tolles Break eingeschoben und insgesamt Kickt das Stück auch ganz gut im Fuß.

Galeria Disco – Memories (M.A.L.A. Remix)

Release Page: Memorias EP
Lizenz: CC BY-NC-SA 2.5

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Das neueste Release aus dem Dezember ist die „Hive EP“ von eben diesem M.A.L.A. den wir gerade schon hörten, der eigentlich Ramiro Ramirez heißt, bei Monofónicos sehr aktiv ist und außerdem selbst noch ein Netlabel Namens Series Media betreibt. Er produziert überwiegend Bass Music, in die er immer wieder warme und wohlige, melodische Parts einbaut. Feine Geschichte.

M.A.L.A. – Bring it up

M.A.L.A. – Love to break

Release Page: Hive EP
Lizenz: CC BY-NC-SA 2.5

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Made with some Beer | 2020 rantadi

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