Schlagwortgema

Zoe.Leela

Zoe.Leela dürfte den meisten, die sich mit Creative Commons Musik beschäftigen, ein Begriff sein. Schließlich gab und gibt es ja einen großen Hype um die Dame, wo ich immer nicht so recht wusste, ob es da mehr um die Vermarktung der Person oder um die Musik gehen soll. Doch da Zoe.Leela und Ihr Manager Thomas Ternes das schwierige Projekt in Angriff nahmen, Creative Commons Musik ins kommerzielle Umfeld zu setzen, ist diese Vermarktungsform okay und scheint ja auch zu funktionieren. Musikalisch ist das alles nichts für mich, doch Ihre Haltung gegenüber der GEMA und dass das Projekt bis heute durchgezogen wird, verdient großen Respekt.

Marco Trovatello hat dann in der vergangenen Woche einen lesenswerten Artikel über Zoe.Leela bei den Netzpiloten verfasst, den ich Euch hiermit ans Herz lege und bei dem er den aktuellen Stand von Zoe.Leela beleuchtet. Zoe.Leela – Eine Bestandsaufnahme.

 TP5Foto: http://www.zoeleela.com/

petition – aufhebung der sogenannten GEMA vermutung

Keine Ahnung.. Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass diese ganzen Petitionen eh sinnlos sind und dem Bürger damit nur etwas Demokratie und Mitspracherecht vorgegaukelt wird. Allerdings von nix kommt nix und „die“ sollen ruhig wissen, dass ne Menge Leute die GEMA für reformbedürftig halten. Also bitte alle die folgende Petition mitzeichnen, denn das Ding muss endlich mal vom Tisch!

Zur Petition

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die sogenannte GEMA-Vermutung (§13c UrhWahrnG) aufzuheben und somit die Umkehr der Beweislast als unzulässig zu erklären.

Begründung
Die GEMA umschließt ca. 57.000 Künstler, was nur noch einen geringen Bruchteil, der internationalen und vor allem im Internet vertretenen Künstler, ausmacht.

Durch die der Umkehr der Beweislast müssen Internetdienste, Konzerte, Clubs und Bars die GEMA-Vermutung widerlegen, um von jeglichen GEMA Gebühren befreit zu sein.

Dies erfordert einen enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand seitens der Veranstalter, da für jedes einzelne Lied alle beteiligten Urheber vorgelegt und auf GEMA-Mitgliedschaft überprüft werden müssen.

Zusätzlich wird aufgrund der GEMA-Vermutung in Streitfällen, wie z.B. unbekannten Urhebern, zugunsten der GEMA entschieden.

Die GEMA-Vermutung ist ein veraltetes Gesetz, das in dieser Form im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen hat.

Made with some Beer | 2020 rantadi

Theme von Anders NorénNach oben ↑