Schlagwortinsectorama

Bitter Suss – The Girl at the Jazz Club EP

Markus Masuhr zieht mit Insectorama weiter sein Ding durch und präsentiert uns in regelmässigen Abständen neue Creative Commons Dubtechno-Tunes auf dem Leipziger Netlabel. „The Girl at the Jazz Club“ ist die neueste Veröffentlichung aus dem Hause – eine 3 Track starke EP von Bitter Suss, die zwischen Melancholie und Dancefloor hin und her wandert. Schön produziert vom Istanbuler Artist und bei „These Rainy Days“ erschließt sich dann auch der EP Name, durch den sehr dezenten Einsatz von Piano und Saxophon.

These rainy Days

We don´t need to Dance

Download: Insectorama
Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

1450957_837281092998982_3806834992407300872_n

 

Netaudio Breadcrumbs #4

Es wird mal wieder Zeit für eine neue Breadcrumbs Ausgabe, denn in den ersten zwei Monaten dieses Jahres, gab es einige gute Creative Commons Releases im Bereich der elektronischen Musik.

Electrosphere dürfte mittlerweile vielen, als Netaudio Radio Station bekannt sein. Der nun gestartete, gleichnamige Netlabel Ableger, brachte Ende Januar eine Various Artist Compilation mit dem Namen „In the Woods they Dwell“ hervor. Die 12 Tunes dieser ersten VÖ bewegen sich im Dubtechno Gebeat, mal fröhlich, mal melancholisch. Der Opener stammt von Cold Tear Records Resident Giriu Dvasios und mit diesen starten wir nun musikalisch in das Frühlingserwachen.

Giriu Dvasios – Zvaigzdes

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-SA 3.0

cover

Eine weitere, durchaus gute Various Artist Compilation kam bei Drift Deeper heraus. Auf „Slow Living Vol.2“ sind satte 34 Tracks von Newcomern und Netaudio-Veteranen vertreten, die im Großen und Ganzen ebenfalls im Dub / Deeptechno Bereich anzusiedeln sind. Zwei, meiner Favoriten sind von Lusi Mel und Ivanov.

Lusi Mel – This That Deep Ish

Ivanov – Grey Journey

Download via Archive.org unter CC BY-NC-ND 3.0

SL2

@GrizDub, der bei den blog.rebellen die DubocalypseWednesday Radioshow hostet, postete auf Twitter die sehr feine Big Daddy EP vom Heidelberger Subbass Netlabel. Masta Junga präsentiert hier zwei soundtechnisch ähnliche, ordentlich nach vorne wobbelnde Dubstep Tracks.

Masta Junga – Big Daddy Riddim

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-ND 3.0

Druck

Und um so annähernd in diesem Genre zu bleiben, schauen wir auf das letzte, überaus gelungene Dubophonic Release von Koncrete Roots, einem englischen Reggae und Dub Producer. Sein „Dub in the Midlands“ Album kann man von vorn bis hinten wunderbar durchhören. Schöne Dub-Sounds und keiner, der darauf enthaltenen 10 Tracks fällt qualitativ heraus!

Koncrete Roots – Warehouse Dub

Koncrete Roots – Inity Step

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-ND 3.0

cover

Experimentelle Sachen habe ich früher gern und oft gehört, doch der Zugang dazu wird von Zeit zu Zeit immer schwieriger. Sei es dem Alter geschuldet oder diverser anderer Faktoren… keine Ahnung. Hin und wieder geht es dann aber dennoch mal wieder, so wie bei dem fantastischen „Lunar Morphics“ Remix von Huron, der auf dem Crazy Language Album „Astravel“ von Sk´ p zu finden ist. Und nicht nur dieser Remix vom Labelhead ist großartig, sondern auch das Album an sich, was mit jedem Hören immer besser wird. Die Artwork von Sarge GrafX ist zudem richtig edel.

Sk´ p – Lunar Morphics (Huron Remix)

Download via Bandcamp unter CC BY-NC-ND 3.0

a1008398061_10

Ein ziemlich schräges Album gab es in diesem Monat beim Kleinen grünen Würfel. Erich Schall legte dort einen Longplayer hin, auf dem er mit vielerlei Sounds herum spielt, die genial verbaut sind, aber für so manchen sicher schwer verdaulich sein dürften. Seit längerer Zeit, eine der kreativsten Produktionen, die im Creative Commons Bereich das Licht der Welt erblickten. Davon gibt es jetzt zunächst meinen Favoriten „The Case“ und im Anschluss daran mit „Slowendtheory“ ein wenig uff die Fresse.

Erich Schall – The Case

Erich Schall – Slowendtheory

Download via Album-Page unter CC BY-NC-ND 4.0

Wuerfel16-ErichSchall-KlongRauch-Cover

Kurz zurück zu Deep and Dubtechno. Eine, seit Jahren hierfür recht gute Adresse, ist das Leipziger Insectorama Netlabel, welches hier auch des öfteren mal im Blog auftaucht. Die neueste Veröffentlichung stammt vom Spanier Frictional Transmission, der mich mit seinem Eingangstrack „Development of Textures“ soundmässig so richtig schön auf die Sommerwiesen schickt. Liegend, ein Grashalm im Mund, über mir der blaue Himmel und ein paar kleine Wolken, die in den Stunden vorüberziehen.

Frictional Transmission – Development of Textures

Dwonload via SonicSquirrel unter CC BY-NC-ND 2.0

18781

Mit einer Liveaufnahme vom Wild & Scenic Festival soll es das gewesen sein für heute. Die Aufnahme stammt von den beiden Artists Wavespan und Andjru Werderitsch und wurde im Rahmen des „Variation:Repetition“ Albums auf dem Silent Flow Netlabel herausgebracht. „Invocation / Forest Dub“ vereint auf 16 Minuten NatureSounds, Didgeridoo und seichte Beats miteinander. Gute Reise!

Wavespan & Andjru Werderitsch – Invocation Forest Dub Live

Download via Labelpage unter CC BY-NC-ND 3.0

SLNT060

netaudio breadcrumbs #2

Leipzig und Netaudio, das passte immer gut. Denken wir da zum Beispiel an das einst freie Instabil, an Insectorama oder an das großartige 1Bit Wonder Netlabel, dessen Back-Katalog sich nach über 5 Jahren glücklicherweise noch immer im Netz befindet. Seit 2011 gibt es nun einen neuen Player am Leipziger Netlabel Himmel, auf dem ich durch die tolle Coverart in Retro-Briefmarkenform aufmerksam geworden bin – Esoulate Music. Esoulate selbst gibt es schon seit 2003 als Event und Booking Agentur und mit dem Label, auf dem die eigenen Acts promotet werden, kommt man nun auch schon auf insgesamt 9 Veröffentlichungen, deren Cover ich mal in eine kleine Galerie, umhüllt von zwei Hörbeispielen, gepackt habe.

Die Musik, die überwiegend aus dem Minimal und Techno Bereich kommt, wird unter der CC BY-NC-ND 3.0 Lizenz released.

Simon Sunset – Watching Birds (em008)

Marco Marset – Flamingo Bar (em007)

+++++

Marco Trovatello hat für die Kölner Stadtrevue einen lesenswerten Artikel über Netzmusik Podcasts, Blogs und Netzines geschrieben. Nichts neues, für Leute, die sich in diesem Metier bewegen, aber für alle anderen ein kleiner und interessanter Überblick – auch wenn dort ein Netaudio Blog definitiv fehlt.. hrhr

+++++

Wir haben Anfang April und der neue Machtdose Podcast von Roland Graffé ist im Netz. Wie immer, stellt er eine bunte und interessante Mischung aus freier Netzmusik vor. Roland betreibt außerdem auch das Tumblog Netlabel Covers, was immer einen Besuch wert ist.

[soundcloud url=“http://api.soundcloud.com/tracks/87006874″ params=““ width=“ 100%“ height=“166″ iframe=“true“ /]Direktlink

+++++

Das polnische Qunabu Netlabel hat es nach über einem Jahr geschafft, die Website zu überarbeiten und wieder vernünftig online zu stellen. Ob von dem Deep und Dubtechno Label in nächster Zeit was neues kommt, wird sich zeigen. Wer die Musik dort noch nicht kennt, sollte sich durch den lohnenswerten Back-Katalog wühlen.

+++++

Auf Groovecaffe kam gestern die „be forgotten EP“ des Japaners dtf (Makoto Katagiri) heraus. Neben dem sehr schön kreierten Cover überzeugt mich dort allerdings nur ein Track den ich Euch aber nicht vorenthalten möchte. CC BY-NC-ND 2.5

Bullet Hole

fa63d2573c85229ca178f5e5a4646f74

+++++

Abschließen möchte ich die zweiten Breadcrumbs mit einem Video von Small Colin, den ich hier schon einmal hatte. Der Track stammt von seinem Longplayer „Tape Productions„, der auf rec72 veröffentlicht wurde. Das Video produzierte Akustikfilm.

Small Colin – Red Wine from akustikfilm on Vimeo.

robert figus – percentage ep (insectorama 050)

Insectorama wird 50! Das Leipziger Netlabel, dass von Markus Masuhr seit 2006  betrieben wird, veröffentlichte mit der Percentage EP von Robert Figus die Release-Nummer 50.

Der Italiener startet die EP mit einem 10minütigen Deeptechno Epos „The Soft Wind“,  in dem man so richtig schön aufgehen und hängen bleiben kann. Da stimmt einfach alles, von der Bassline bis zur Atmosphäre. Sein zweiter Track „Love deeply“ ist dann minimalistischer, baut aber auch da eine deepe und fesselnde Soundwiese auf. Anschließend remixt Atabay, der im letzten Jahr auf Insectorama entdeckt wurde, beide Stücke in einer Art Dubtech mit Industrial Note. Den Eingangstrack nimmt er sich dann sogar noch einmal vor. Weitere Remixe von Onka Onichi und dem Labelchef runden die Veröffentlichung ab, wobei mir die Masuhr Remixe mit Abstand am besten gefallen.

Free Download unter http://www.insectorama.de

Lesenswert ist zudem ein Interview mit Markus Masuhr, dass im September, letzten Jahres auf FrohFroh veröffentlicht wurde.

(Robert Figus – The Soft Wind)

the nautilus project vs. jaymon – mind floating ep (insectorama038)

Das Insectorama Netlabel von Markus Masuhr war des öfteren auf meiner Watchlist. Leider ist es dann aber irgendwie in Vergessenheit geraten. In diesem Jahr erschien die „Mind Floating EP“ von The Nautilus Project vs Jaymon. The Nautilus Project (Marcel „Nemo“ Frehse) releaste bereits auf dem Netlabel Arteqcue, sowie dem französischen Label ZeECc – die fantastische Harbour at Night EP. Jaymon ist ein DJ/Producer dessen musikalischen Roots auf Dub, Reggae, sowie den ganzen Basic Channel/Chain Reaction Zeuch zurück gehen. Auf der EP befinden sich 3 Interpretationen des Stückes „Mind Floating“, die allesamt mit herrlichen Cords, Echos und Synths daher kommen. Den Markus Masuhr Remix gibt´s jetzt hier zu hören und alle Tracks zum freien Download auf der Label-Seite unter: http://www.insectorama.de

markusmasuhr-remix.mp3

Von Jaymon gibt es auch ein paar kurze, nette Clips auf Youtube, wie dieses Stop-Motion Video hier:

[youtube width=“400″ height=“300″]http://www.youtube.com/watch?v=LIJcwnL-ucA[/youtube]
Direktlink

Made with some Beer | 2020 rantadi

Theme von Anders NorénNach oben ↑