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Adverb – Apotropaic

Wenn ich dem Lockdown etwas positives abgewinnen will, dann ist es die Zeit, die man beim Spazieren gehen draußen in der Natur verbringt. In dieser Zeit können besonders gut und fokussiert komplette Alben durchgehört werden und nur selten wird man von irgend etwas dabei abgelenkt.

Was in den letzten Wochen hier relativ häufig lief, war Adverb´s neues Techno Album „Apotropaic“ was im November auf Etoka Records herausgekommen ist. Darin kann man sich wunderbar verlieren und das liegt nicht zuletzt daran, dass die Stücke richtig schön lang sind und Storytelling Charakter haben. Neben den Dubtech Tracks „Prepulse Inhibition“ und „Apotropaic“, sticht besonders der Endzeit-Stimmung verbreitende Tune „Khaybet“ heraus. Doch auch der Ambient Opener „In Illo Tempore“ weiß mit Acid Elementen zu begeistern und geht in fast 12 Minuten Spielzeit auf, wie ein Hefekloß.

Artist: Adverb

Label: Etoka Records | Album auf SpotifyApple Music

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Seit Urzeiten beruft sich der Mensch auf alle möglichen Rituale, die mit Erlösung verbunden sind. Der symbolische Wert unserer Überzeugungen leitet uns durch den gesamten evolutionären Prozess. Auch wenn wir eine Theorie der Verbitterung, ein strukturiertes Gut-Böse-Paradigma konstruieren und anwenden müssen, gehen wir immer von der Erreichung einer unschädlichen Zukunft aus. Das Universum ist auf der Wahrnehmung einer Vielzahl individueller Realitäten aufgebaut, die de facto eine Illusion sind. … eine Illusion, die unseren metaphysischen Schutz gewährleistet. – Release-Text übersetzt mit www.DeepL.com

Irakli – Major Signals (Video)

Auf Dial Records wird es bald ein neues Album von Irakli geben, der unter anderem zum Staub Collectiv aus Berlin gehört und seine Fäden hinter dem Label Intergalactic Research Institute for Sound zieht. Major Signals ist die erste Auskopplung davon, geht in Richtung Detroit Techno und wurde gestern bei Youtube online gestellt. Das Video produzierte MXZEHN.

YouTube

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GREYSCALE Special Mix – Federsen

Dubtech Artist Federsen ist gerade sehr umtriebig. Er veröffentlichte im November auf dem Berliner Label Ranges Records den Longplayer Magnetospheric . Auf diesem befindet sich der wundervolle Track „Eurodyce“, den ich Euch hier kurz ans Herz legen will.

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Anfang Februar wird er dann bereits seine neue EP „Ataraxia“ auf spclnch (Spacelaunch) herausbringen und aktuell ist er auf der GREYSCALE Various Artist EP „Radiant Energy“ mit einem Tune vertreten. Zum Release der EP gab es vor knapp 2 Wochen noch diesen hervorragenden Dubtechno Mix dazu – die Nummer 15 der GREYSCALE Mix Serie. Tracklist gibts keine. Aber Quadrant Dub ist drin und das kann man ja nicht oft genug hören.

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ASC – Isolated Systems

James Clements aka ASC hatte ich hier im vergangenen Jahr schon einmal mit seinem Ambient Journey „The Waves“ vorgestellt. Der musikalisch überaus abwechslungsreiche Engländer brachte kürzlich ein neues Album mit dem Namen „Isolated Systems“ auf dem Berliner Label Samurai Music heraus. Dieses kann man definitiv der Fraktion Arschtritt zuordnen, was ordentlich wummernden, Breakbeat orientierten Drum & Bass bedeutet, gespickt, mit oft dystopisch anmutenden Flächen. Super Ding!

Download: Bandcamp | Stream: Apple MusicSpotify

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Nemo & Jaymon – Landscapes LP

Es lag an einem Pullover des Netlabels Thinner, dass sich Jaymon (Heiko) und Nemo (Marcel), auf einer Party in dem kleinen, ostsächsischen Städtchen Zittau über den Weg gelaufen sind.

Foto: Forest Roots

Nemo war zu dieser Zeit in der Netlabel Szene als The Nautilus Project aktiv und veröffentlichte seine Produktionen unter anderem auf dem Magdeburger Arteqcue Label von Verano oder bei den Franzosen von ZeECc. Jaymon legte dagegen zunächst als DJ auf und hatte auf der besagten Party, eben jenen besagten Pulli an. So kamen sie ins Gespräch.

Richtig kennengelernt haben sich die beiden dann aber erst bei ihren unzähligen Wanderungen, die mit einem Field Recorder und analoger Kamera bewaffnet, durch die Wälder der urigen Oberlausitz führten. Die gemeinsame Verbundenheit zur Natur, brachte schon früh den Entschluss, die gewonnenen Eindrücke und Gefühle dieser Touren in Musik zu formen. Daraus entstand schlussendlich im Jahre 2012 das Label Forest Roots.

Anfang Oktober releasten Nemo und Jaymon auf diesem Label nun ihr neuestes Album „Landscapes„, was den abschließenden Teil einer Trilogie darstellt. Die Vorgänger-Alben kamen davon 2013 (Seasons) und 2015 (Wanderings) heraus. Auch auf Landscapes geht es selbstverständlich wieder hinaus, in die Natur. Die Wege führen durch Wälder, vorbei an Seen, durch Berg und Tal und durch verwilderte Gärten. Während Nemo in seinen Tunes weiterhin mit Melodien und Flächen im Ambient herumspielt, steht bei Jaymon, wie so oft der Rhythmus auf der Agenda. Dabei erkennt man auch deutlich seine Einflüsse aus dem Dub. In den vier gemeinsamen Stücken des Longplayers beweisen die beiden dann, dass das alles auch ganz wunderbar zusammenpasst.

Remixe werden beigesteuert von den dänischen Kyoto Netlabel Pionieren Xoki & Hieronymus, sowie von Coppice Halifax und Submersion.

Aber jetzt Kopfhörer auf, zurücklehnen und das Album im Stream genießen. Zum Kauf gibt es Landscapes auf Bandcamp per CD oder digitalen Download. Als Stream auch unter anderem bei Apple Music oder Deezer.

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Coverart Landscapes

Sieren – Transients of Light

Seine Adventskalender-Sets für das Kraftfuttermischwerk landeten bei mir immer ganz weit vorne und wurden für die Autofahrten in die Weihnachtsferien gebrannt. Das war genau der richtige Sound, um gemütlich und relativ entspannt über die wuselige A2 zu cruisen. Seit dem verfolgte ich viele weitere Mixe von Sieren aka Matthias Frick. Nach einigen kleinen EP´s kam gestern auf dem Hamburger Label Ki Records sein erster Longplayer raus – Transients of Light. Alle 10 Tunes der LP bringen vor allem eins mit – ganz viel Liebe und Gefühl! Vom Genre her erwartet Euch überwiegend die melodische Dubstep/Future-Garage Richtung mit ordentlich Bass. Nur „Hold on“, sowie der überaus nice Track „Chroma“ sind der 4/4 Takt Fraktion zuzuordnen und bei „Wavescraper“ klopft Drum´n´Bass an. Das Album könnt Ihr als 2x 12″ Vinyl erhalten oder per Download via Bandcamp. Nun aber zur Musik…

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Download Bandcamp (10 €) und Vinyl Order
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via Progolog

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