Netaudio Memories #3

1bit Wonder war bis 2008 das Aushängeschild der Leipziger Netaudio Szene. Das großartige Netlabel, um Steffen Bennemann und Mirko Schmidt (Latex Distortion) brachte so einige Perlen ans Licht und erhielt dafür völlig berechtigt die besten Kritiken und viel Lob im Netz.  Das für mich wunderbarste Album kam im Sommer des Jahres 2007 heraus. „Come with me“ von Frank Molder schickte mich des öfteren auf die schönsten Kopfkino Filme die man sich so vorstellen kann. Es lief sehr häufig in meinem Player und das auch heute noch!

Frank Molder – Orbital Movement

Vor ungefähr 5 Jahren hatte ich Frank Molder dann mal angeschrieben, da er auf seiner Website andeutete, an einem neuen Album mit den Namen „Tibet“ zu arbeiten. Er sendete mir darauf hin auch ein paar Snippets zu, die für meinen Geschmack sehr verheißungsvoll gewesen waren. Leider hat es mit einer Veröffentlichung des Albums aber irgendwie nicht geklappt und seine Site weist seit geraumer Zeit nur noch auf die Diskografie hin. Schade, doch vielleicht kommt es irgendwann, völlig überraschend einfach mal so um die Ecke.

Frank Molder – 16 Seconds

Das Frank Molder Album und den gesamten Release-Katalog könnt Ihr auf der Website von 1bit-Wonder immer noch downloaden. Ich hoffe, dass das noch lange der Fall sein wird – der Erinnerungen wegen – und ich wäre sehr interessiert daran, zu erfahren, wie hoch denn noch heute die Downloadzahlen für die VÖ´s sind. Vielleicht kann das ja der „Benne“ auflösen.

Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

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netaudio breadcrumbs #2

Leipzig und Netaudio, das passte immer gut. Denken wir da zum Beispiel an das einst freie Instabil, an Insectorama oder an das großartige 1Bit Wonder Netlabel, dessen Back-Katalog sich nach über 5 Jahren glücklicherweise noch immer im Netz befindet. Seit 2011 gibt es nun einen neuen Player am Leipziger Netlabel Himmel, auf dem ich durch die tolle Coverart in Retro-Briefmarkenform aufmerksam geworden bin – Esoulate Music. Esoulate selbst gibt es schon seit 2003 als Event und Booking Agentur und mit dem Label, auf dem die eigenen Acts promotet werden, kommt man nun auch schon auf insgesamt 9 Veröffentlichungen, deren Cover ich mal in eine kleine Galerie, umhüllt von zwei Hörbeispielen, gepackt habe.

Die Musik, die überwiegend aus dem Minimal und Techno Bereich kommt, wird unter der CC BY-NC-ND 3.0 Lizenz released.

Simon Sunset – Watching Birds (em008)

Marco Marset – Flamingo Bar (em007)

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Marco Trovatello hat für die Kölner Stadtrevue einen lesenswerten Artikel über Netzmusik Podcasts, Blogs und Netzines geschrieben. Nichts neues, für Leute, die sich in diesem Metier bewegen, aber für alle anderen ein kleiner und interessanter Überblick – auch wenn dort ein Netaudio Blog definitiv fehlt.. hrhr

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Wir haben Anfang April und der neue Machtdose Podcast von Roland Graffé ist im Netz. Wie immer, stellt er eine bunte und interessante Mischung aus freier Netzmusik vor. Roland betreibt außerdem auch das Tumblog Netlabel Covers, was immer einen Besuch wert ist.

Direktlink

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Das polnische Qunabu Netlabel hat es nach über einem Jahr geschafft, die Website zu überarbeiten und wieder vernünftig online zu stellen. Ob von dem Deep und Dubtechno Label in nächster Zeit was neues kommt, wird sich zeigen. Wer die Musik dort noch nicht kennt, sollte sich durch den lohnenswerten Back-Katalog wühlen.

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Auf Groovecaffe kam gestern die „be forgotten EP“ des Japaners dtf (Makoto Katagiri) heraus. Neben dem sehr schön kreierten Cover überzeugt mich dort allerdings nur ein Track den ich Euch aber nicht vorenthalten möchte. CC BY-NC-ND 2.5

Bullet Hole

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Abschließen möchte ich die zweiten Breadcrumbs mit einem Video von Small Colin, den ich hier schon einmal hatte. Der Track stammt von seinem Longplayer „Tape Productions„, der auf rec72 veröffentlicht wurde. Das Video produzierte Akustikfilm.

Small Colin – Red Wine from akustikfilm on Vimeo.