Oakin – Short Days

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Wenn ich nicht völlig blind bin, dann ist die Short Days EP von Oakin tatsächlich sein erstes, richtiges Release, was er auf Bandcamp per Name your Price zum Besten gibt. Die 4 deepen Dupstep Tunes darauf sind genau, wie seine Sets – vollgepackt, mit extrem viel  Gefühl.

Das Flöten-Sample bei „Sundown“ kommt mir im Übrigen verdammt bekannt vor. So, als wenn ich das in einem früheren Drum´n´Bass Track schon mal gehört hätte. Hmm.. Wie auch immer. Tolle EP vom Nürnberger, die im Februar herausgekommen war.

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Sieren – Transients of Light

Seine Adventskalender-Sets für das Kraftfuttermischwerk landeten bei mir immer ganz weit vorne und wurden für die Autofahrten in die Weihnachtsferien gebrannt. Das war genau der richtige Sound, um gemütlich und relativ entspannt über die wuselige A2 zu cruisen. Seit dem verfolgte ich viele weitere Mixe von Sieren aka Matthias Frick. Nach einigen kleinen EP´s kam gestern auf dem Hamburger Label Ki Records sein erster Longplayer raus – Transients of Light. Alle 10 Tunes der LP bringen vor allem eins mit – ganz viel Liebe und Gefühl! Vom Genre her erwartet Euch überwiegend die melodische Dubstep/Future-Garage Richtung mit ordentlich Bass. Nur „Hold on“, sowie der überaus nice Track „Chroma“ sind der 4/4 Takt Fraktion zuzuordnen und bei „Wavescraper“ klopft Drum´n´Bass an. Das Album könnt Ihr als 2x 12″ Vinyl erhalten oder per Download via Bandcamp. Nun aber zur Musik…

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Snufmumriko – Chimera

Gestern folgte mir ein neues, schwedisches Label auf Twitter, was den landestypischen Namen Lagerstätte trägt. Hrhr.. Informationen zum Label gibt es relativ wenig, da die offizielle „Homepage“ mal wieder nur eine Bandcamp Seite ist, deren nicht-musikalischer Inhalt ja meist genau so ergiebig ist, wie Reden von Politikern. Sei es drum. Es geht um die Musik und die gefällt mir sehr gut. Die erste Veröffentlichung aus dem März, ist das Ambient/Drone Album „Chimera“ von Snufmumriko und wer so ein wenig was mit dem Sound von Marsen Jules (krill.minima) anfangen kann, wird diese Tunes lieben und sich so richtig schön in den Sessel drücken lassen..

Auf einen guten Start und eine bonfortionöse Zukunft Lagerstätte!

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Urple Eeple – Lost in Motion (Sweatson Klank Remix)

Keine Ahnung, welcher #Hashtag dafür verantwortlich war, dass mir dieses Video unter die Finger kam, doch dankbar bin ich dafür allemal. Denn ich höre hier gute Musik, untermalt von tollen Visualisierungen. Das Ding kommt übermorgen auf Chillage Records raus, einem amerikanischen Label, mit dem ich musikalisch ansonsten relativ wenig anfangen kann.

Urple Eeple – Lost in Motion (Sweatson Klank Remix) from Chillage Records on Vimeo.

Sraunus – Asperatus Clouds

Mit den letzten Atemzügen der Franzosen von ZeECc Records, wurde 2013 auf deren Sublabel [ZiK´] das wunderbare „Asperatus Clouds“ Album von Sraunus herausgebracht. Ich setzte es damals auf die ToBuy Liste, doch zu dem Kauf kam es nicht mehr, da viele Inhalte von ZeECc mit der Zeit aus dem Netz verschwunden waren. Schön, dass es nun auf Anodize Records eine neue Heimat gefunden hat. Deep Chords, Echos & Atmosphere!

Download: Bandcamp

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Kanka – Abracadabra (Chapter 1)

Heute.. nach der Echochamber vom Saetchmo passt mir dieses Album des Franzosen Kanka zum Abschluss des Abends ganz wunderbar in den Kram. „Strictly Dubwise“ wie das Cover suggeriert, ist es defintiv und der Bass dröhnt mir schön über die Sennheiser in die Ohren (Nein, das ist kein sponsored Post). Knapp 50 Minuten gediegen-chillige Dub Musike, die das Rad zwar nicht neu erfindet, aber wunderbar durchläuft und auf Bandcamp per Name your Price für Euch bereit steht.

Download: Bandcamp

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Das Ende vom Lied? Bestandsaufnahme Netlabels

Die beiden Creative Commons Warriors vom Kleinen grünen Würfel – Frank Christian Stoffel und Marco Trovatello haben für die Kölner Stadtrevue einen sehr lesenswerten Artikel zum aktuellen Stand der Netlabel-Szene veröffentlicht. Natürlich ist dieser Artikel nur ein kleiner Anriss zu einem Thema, bei dem man ganz weit ausholen kann und müsste. Ich tauche darin auch auf, mit zwei Statements, von denen ich eines noch etwas ausführlicher darstellen mag.

rantadi stellt die Gretchenfrage: »Ist den Musikern die Musik nicht mehr wert, als eine billige Fan-Page beim blauen Riesen?« Und führt weiter aus: »Dass man bei Bandcamp nur unter schwierigsten Bedingungen Creative-Commons-Releases findet und ewig lange suchen muss, macht diese Plattform für mich unbrauchbar.«

Ja Bandcamp ist zum Auffinden von Creative Commons Tunes tatsächlich fast unbrauchbar. Und ja, mir ist bekannt, dass man auf der Plattform nach eben diesen besagten Tag suchen kann. Doch schaut Euch dort mal selbst um, wie viele CC Releases von dem Uploader mit diesem Tag versehen sind. Gefühlt, sind das nicht mehr als 10 Prozent. Da das Label oder der Künstler beim Upload einer Veröffentlichung die entsprechende Lizenz ja angeben muss, wäre es doch ein Kinderspiel für Bandcamp eine Suche – genau nach Lizenz – zu implementieren, so wie das zum Beispiel bei Flickr der Fall ist. Ebenso könnte Bandcamp beim Upload die Lizenz automatisch in einen Tag umwandeln. Machen die aber bis dato – warum auch immer – nicht.

Wenn Ihr das auch unterstützen würdet oder wollt, dann schreibt doch Bandcamp bitte einfach mal an. Vielleicht helfen viele Mails und das Feedback diesbezüglich weiter. Die Mail Addy findet Ihr hier ganz unten. Vielen Dank!

Der erste Teil des Statements oben, stammt aus meinen Beitrag – Netlabels im Web – vom letzten Jahr und ist dort ein wenig näher beleuchtet.

Avguchenko – Deep in the Forest Thickest (Album)

Tief im Dickicht des Waldes oder „In des Waldes Dickicht“. Also auf Deutsch hätte so ein Album-Titel auch seinen Reiz, wobei ich jetzt davon ausgehe, dass „Thickest“ das Wort Dickicht bedeuten soll. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um den ersten Longplayer des Deeptakt Labels vom russischen Producer Andrey Avguchenko. Auf diesem befinden sich 9 bezaubernde und stimmige Tracks, die gut produziert, so richtig schön Deep and Dubby daher kommen. Lediglich der Outro Tune „Hope is never Dies“ fällt am Ende ein wenig (positiv) aus der Reihe. Mir gefällt da diese Wandlung vom Dubtune zu nem schönen Piano Finale. Nice!

Im Dickicht ist es in der Regel immer recht dunkel, kühl und melancholisch. Dieses Album ist das Gegenteil davon, wodurch sich mir der Titel nicht ganz erschließt. Schon der Intro Track „Dead Wood“ klingt alles andere als tot. Da sehe ich eher einiges an Gewusel am Boden vor mir und auch die Folge-Tunes „Drop in the Cave“ und „Sky is Crying“ vermitteln mir eher Gute Laune und Aufbruchstimmung bei einem Tanz auf der hellen Waldlichtung. Der „Cold Fish“ aus dem kleinen Bach neben der Lichtung passt dann, bevor mir die „Naked Sun“ wieder das Lächeln ins Gesicht zaubert. Nunja, das Spiel könnte man so weiter treiben.. Der Longplayer ist klasse und an den Track-Titeln arbeiten wir noch ein wenig.

Das Album gibt es als CD (mit ner super Artwork, wie vom Alex gewohnt) oder per Digital Download auf der Bandcamp Page von Deeptakt.

Wer mehr von Avguchenko hören mag, kann sich beim Kosmo Netlabel oder bei City Zen Digital umschauen.

 

Sraunus – Season 1 (Album)

To remember Summer

A-1032357-1263406407.jpegMehr kann der Album Beschreibung zu „Season 1“ nicht entnommen werden und doch sagt dieses kurze Statement eigentlich alles, wenn man sich mit Sraunus gemeinsam, auf den knapp einstündigen Flug durch Raum und Zeit begibt. Schon mit dem gefühlvoll deepen Dubtechno Opener „Vienuolio“ lässt der Hörer seinen aktuellen Ort des Geschehens weit hinter sich und sieht die wunderbarsten Bilder an sich vorüberziehen. Immer wieder kommt diese Stimme: Halt‘ den Moment fest! Doch nach den reichlich 10 Minuten läuft im Kopfkino mit dem Track „Slunce Radar“ bereits der nächste Film. Erst im Anschluß daran, wird man bei „Summer Think“ durch ein helles Echo Gewitter wieder etwas in die Realität zurückgeholt, bevor mit „Vacation Tech“ dann zunächst ein soundtechnischer Break des Albums vollzogen wird. Weiter geht’s mit dem liebevollen Ambient-Dub Tune „Warm Night“, bei dem ich sicher nicht der einzige sein dürfte, der sich dazu einen der schönsten Sonnenuntergänge am Meer vorstellen kann. Ein kurzer Blick in die Tracklist zeigt, dass wir leider so langsam zum Finale kommen. Bei „Square Bird“ holt Sraunus in über 15 Minuten Spielzeit noch einmal mit einem tief floatenden Dubtechno Track so richtig aus, nur um uns danach mit einen erneut fantastischem Ambient-Dub Tune zu umgarnen und mit der Stille am Ende des Albums Leere zu hinterlassen.

Kurz gesagt – Großartiges Album!

Sraunus releaste Season 1 im Januar selbst auf seiner Bandcamp Page, wo es per „Name your Price“ erworben werden kann. Viel Spaß! Guten Flug!

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Subset – Deep Simplism – Deeptakt

Vor knapp 2 Jahren startete Alexander Senge mit dem Deeptakt Label ein neues Projekt und das, so wie man es beobachten konnte, mit ordentlichen Erfolg. Das damit im selben Atemzug das von Ihm betriebene Gleichtakt Netlabel in den Dornröschenschlaf fiel und momentan im Netz auch nicht mehr erreichbar ist, mag schade sein, doch sei nur am Rande zu erwähnen.

Bisher stehen bei Deeptakt 11 digital vetriebene Veröffentlichungen zur Auswahl, die von bekannten Namen, wie zum Beispiel Martin Nonstatic, Volunteer, Matthias Springer oder auch Subset stammen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Podcast Mixen, die in meinen Augen qualitativ gesehen, allererste Sahne sind.

Vom Australier Subset wurde dann im November des letzten Jahres mit der Deep Simplism EP zum ersten Mal ein Free Release auf dem Label veröffentlicht, bei dem man in vier wunderbar deepe und weittragende Dubtechnotracks eintauchen kann. Unter dem „Name your Price“ Motto könnt Ihr euch diese EP auf Bandcamp ziehen und natürlich auch den bisherigen Katalog von Deeptakt durchwühlen.

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