Aesthesia Vol.2

Jubiläum hier, Jubiläum da und auch das ukrainische Energostatic Netlabel feiert in diesem Monat sein 5jähriges Bestehen mit der pickepackevollen Compilation „Aesthesia Vol.2„. Ganze 28 Tunes, unter anderem von Ocralab, Echo Delta, Vejopatis oder Matthias Springer warten darauf, von Euch entdeckt zu werden. Bei mir haben sich am Ende drei Favoriten herauskristallisiert, die es jetzt natürlich hier zu Hören gibt.

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1101 – Back to Roots

Hinter 1101 versteckt sich der Labelhead von Minimized Music Records aus Spanien. Hin und wieder gibt es dort Creative Commons Tunes, die man sich durchaus mal zu Gemüte führen könnte.

Ou!Din13 – Eufeeling

Ou!Din13 scheint dagegen ein Newcomer zu sein, der auf der Compilation noch mit einem weiteren Tune „A Moment“ vertreten ist. Beide Tracks wissen zu gefallen und ich bin schon jetzt auf weitere VÖ´s des Artist´s gespannt.

Ocralab – Araucaria

An Rocco Biscione aka Ocralab komme ich nie vorbei. Er schafft es mit seinen Sounds immer, eine fantastische Atmosphäre aufzubauen, in der man sich komplett wohl fühlen kann. So auch hier, ganz wunderbar.

Free Download der Compilation auf Bandcamp
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

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Ocralab – Opacus (Deep Electronics)

Deep Electronics is a netlabel and podcast that releases the best Deep Music.

Mir ist das ja persönlich immer ein wenig suspekt, wenn man mit Selbstbeweihräucherung daherkommt. Gerade im Bezug auf deepe Tunes ist die Messlatte doch schon recht hoch und ob die Niederländer davon die beste Musik veröffentlichen, mag im Auge des Betrachters liegen. Fakt ist allerdings, dass Deep Electronics im Kommen ist und durchaus gute Sounds zu bieten hat.

Die neueste Veröffentlichung kommt von Rocco Biscione aka Ocralab. Seinen Output verfolge ich schon seit Längeren, genau genommen, seit dem 2010er Track „Rainy Shade“, auf der Coldtear Compilation „The Sound of Nature„. Zudem hat er mir meinen damaligen Facebook Stream stets mit wunderbar melancholischen Fotografien und seinen aktuellsten Musikideen versüßt. Falls er das immer noch tut, schaut es Euch ruhig mal bei dem großen blauen Riesen an.

Das „Opacus“ Release ist eine Remix Session des gleichnamigen Tracks, der im letztem Jahr auf der Deep Diversity I – VA Compilation vertreten war. 7 Artists machen sich daran zu schaffen und meine beiden Favoriten von DeepWarmth und Discknocked gibt es gleich als Hörbeispiele. Intro und Outro der VÖ sind zwei neue, fantastische Ocralab Ambient-Dub Tunes, namens „Pileus“ und „Fractus“.

Opacus – DeepWarmth Sky Mix
Geht nach hinten raus, richtig schön auf..

Opacus – Discknocked Redubtion 24-44
Great Dubtechno Tune..

Fractus – Ocralab

Auf Bandcamp steht Opacus per „Name your Price“ zum Download zur Verfügung.
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

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Das Ende vom Lied? Bestandsaufnahme Netlabels

Die beiden Creative Commons Warriors vom Kleinen grünen Würfel – Frank Christian Stoffel und Marco Trovatello haben für die Kölner Stadtrevue einen sehr lesenswerten Artikel zum aktuellen Stand der Netlabel-Szene veröffentlicht. Natürlich ist dieser Artikel nur ein kleiner Anriss zu einem Thema, bei dem man ganz weit ausholen kann und müsste. Ich tauche darin auch auf, mit zwei Statements, von denen ich eines noch etwas ausführlicher darstellen mag.

rantadi stellt die Gretchenfrage: »Ist den Musikern die Musik nicht mehr wert, als eine billige Fan-Page beim blauen Riesen?« Und führt weiter aus: »Dass man bei Bandcamp nur unter schwierigsten Bedingungen Creative-Commons-Releases findet und ewig lange suchen muss, macht diese Plattform für mich unbrauchbar.«

Ja Bandcamp ist zum Auffinden von Creative Commons Tunes tatsächlich fast unbrauchbar. Und ja, mir ist bekannt, dass man auf der Plattform nach eben diesen besagten Tag suchen kann. Doch schaut Euch dort mal selbst um, wie viele CC Releases von dem Uploader mit diesem Tag versehen sind. Gefühlt, sind das nicht mehr als 10 Prozent. Da das Label oder der Künstler beim Upload einer Veröffentlichung die entsprechende Lizenz ja angeben muss, wäre es doch ein Kinderspiel für Bandcamp eine Suche – genau nach Lizenz – zu implementieren, so wie das zum Beispiel bei Flickr der Fall ist. Ebenso könnte Bandcamp beim Upload die Lizenz automatisch in einen Tag umwandeln. Machen die aber bis dato – warum auch immer – nicht.

Wenn Ihr das auch unterstützen würdet oder wollt, dann schreibt doch Bandcamp bitte einfach mal an. Vielleicht helfen viele Mails und das Feedback diesbezüglich weiter. Die Mail Addy findet Ihr hier ganz unten. Vielen Dank!

Der erste Teil des Statements oben, stammt aus meinen Beitrag – Netlabels im Web – vom letzten Jahr und ist dort ein wenig näher beleuchtet.

Exposures by Dt-90 (Energostatic Records)

Das Energostatic Kollektiv aus Kiew, hat mal wieder ein Newcomer Projekt an Land gezogen. Dt-90, das sind die beiden Italiener mit den wohlklingenden Künstlernamen Monph & Modublar. Ihre Debut EP „Exposures“ bringt uns ein Ambient-Dub Tune als Intro und drei Dubtechno Tracks, die man sich insgesamt ganz gut anhören kann. Hier jetzt der Intro Track, der ein mächtiges Klangfeld aufbaut und mein Favorite „Iris51“.

Free Download per Bandcamp oder auf der Netlabel-Page , die seit neuestem leider etwas minimalisitischer am Start ist. Ich mochte den vorherigen Weltraum-Background und die komplette Release Sektion. Nun kann man den gesamten Katalog lediglich auf Archive.org finden. Umständlich.

Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Dreaming You

Iris51

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