Sieren – Transients of Light

Seine Adventskalender-Sets für das Kraftfuttermischwerk landeten bei mir immer ganz weit vorne und wurden für die Autofahrten in die Weihnachtsferien gebrannt. Das war genau der richtige Sound, um gemütlich und relativ entspannt über die wuselige A2 zu cruisen. Seit dem verfolgte ich viele weitere Mixe von Sieren aka Matthias Frick. Nach einigen kleinen EP´s kam gestern auf dem Hamburger Label Ki Records sein erster Longplayer raus – Transients of Light. Alle 10 Tunes der LP bringen vor allem eins mit – ganz viel Liebe und Gefühl! Vom Genre her erwartet Euch überwiegend die melodische Dubstep/Future-Garage Richtung mit ordentlich Bass. Nur „Hold on“, sowie der überaus nice Track „Chroma“ sind der 4/4 Takt Fraktion zuzuordnen und bei „Wavescraper“ klopft Drum´n´Bass an. Das Album könnt Ihr als 2x 12″ Vinyl erhalten oder per Download via Bandcamp. Nun aber zur Musik…

Download Bandcamp (10 €) und Vinyl Order
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Sraunus – Asperatus Clouds

Mit den letzten Atemzügen der Franzosen von ZeECc Records, wurde 2013 auf deren Sublabel [ZiK´] das wunderbare „Asperatus Clouds“ Album von Sraunus herausgebracht. Ich setzte es damals auf die ToBuy Liste, doch zu dem Kauf kam es nicht mehr, da viele Inhalte von ZeECc mit der Zeit aus dem Netz verschwunden waren. Schön, dass es nun auf Anodize Records eine neue Heimat gefunden hat. Deep Chords, Echos & Atmosphere!

Download: Bandcamp

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Netaudio Memories #3

1bit Wonder war bis 2008 das Aushängeschild der Leipziger Netaudio Szene. Das großartige Netlabel, um Steffen Bennemann und Mirko Schmidt (Latex Distortion) brachte so einige Perlen ans Licht und erhielt dafür völlig berechtigt die besten Kritiken und viel Lob im Netz.  Das für mich wunderbarste Album kam im Sommer des Jahres 2007 heraus. „Come with me“ von Frank Molder schickte mich des öfteren auf die schönsten Kopfkino Filme die man sich so vorstellen kann. Es lief sehr häufig in meinem Player und das auch heute noch!

Frank Molder – Orbital Movement

Vor ungefähr 5 Jahren hatte ich Frank Molder dann mal angeschrieben, da er auf seiner Website andeutete, an einem neuen Album mit den Namen „Tibet“ zu arbeiten. Er sendete mir darauf hin auch ein paar Snippets zu, die für meinen Geschmack sehr verheißungsvoll gewesen waren. Leider hat es mit einer Veröffentlichung des Albums aber irgendwie nicht geklappt und seine Site weist seit geraumer Zeit nur noch auf die Diskografie hin. Schade, doch vielleicht kommt es irgendwann, völlig überraschend einfach mal so um die Ecke.

Frank Molder – 16 Seconds

Das Frank Molder Album und den gesamten Release-Katalog könnt Ihr auf der Website von 1bit-Wonder immer noch downloaden. Ich hoffe, dass das noch lange der Fall sein wird – der Erinnerungen wegen – und ich wäre sehr interessiert daran, zu erfahren, wie hoch denn noch heute die Downloadzahlen für die VÖ´s sind. Vielleicht kann das ja der „Benne“ auflösen.

Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

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Avguchenko – Deep in the Forest Thickest (Album)

Tief im Dickicht des Waldes oder „In des Waldes Dickicht“. Also auf Deutsch hätte so ein Album-Titel auch seinen Reiz, wobei ich jetzt davon ausgehe, dass „Thickest“ das Wort Dickicht bedeuten soll. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um den ersten Longplayer des Deeptakt Labels vom russischen Producer Andrey Avguchenko. Auf diesem befinden sich 9 bezaubernde und stimmige Tracks, die gut produziert, so richtig schön Deep and Dubby daher kommen. Lediglich der Outro Tune „Hope is never Dies“ fällt am Ende ein wenig (positiv) aus der Reihe. Mir gefällt da diese Wandlung vom Dubtune zu nem schönen Piano Finale. Nice!

Im Dickicht ist es in der Regel immer recht dunkel, kühl und melancholisch. Dieses Album ist das Gegenteil davon, wodurch sich mir der Titel nicht ganz erschließt. Schon der Intro Track „Dead Wood“ klingt alles andere als tot. Da sehe ich eher einiges an Gewusel am Boden vor mir und auch die Folge-Tunes „Drop in the Cave“ und „Sky is Crying“ vermitteln mir eher Gute Laune und Aufbruchstimmung bei einem Tanz auf der hellen Waldlichtung. Der „Cold Fish“ aus dem kleinen Bach neben der Lichtung passt dann, bevor mir die „Naked Sun“ wieder das Lächeln ins Gesicht zaubert. Nunja, das Spiel könnte man so weiter treiben.. Der Longplayer ist klasse und an den Track-Titeln arbeiten wir noch ein wenig.

Das Album gibt es als CD (mit ner super Artwork, wie vom Alex gewohnt) oder per Digital Download auf der Bandcamp Page von Deeptakt.

Wer mehr von Avguchenko hören mag, kann sich beim Kosmo Netlabel oder bei City Zen Digital umschauen.

 

Vejopatis – Medziu Aidai (Album)

Es ist jetzt fast zwei Jahre her, dass Vejopatis mit seinem Debut Album „Taskas“ auf Cold Tear Records für Furore sorgte. Nun hat er mit „Medziu Aidai“ nachgelegt und die Messlatte an Creative Commons Alben im elektronischen Musikbereich für 2014 enorm hoch gelegt. In Echoes of the Trees, so die englische Übersetzung des Titels aus dem litauischen, schafft es Vejopatis erneut, die kulturellen Einflüsse seiner Heimat dezent und mystisch in Downbeat und Ambient-Dub Sounds zu verpacken. Lediglich beim Track „Lioj Lylia“ sind mir die verwendeten Gesänge etwas zu omnipräsent.

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Auf dem Album gibt es insgesamt 10 Tracks mit richtig viel Seele, die zum Teil nirgendwo besser wirken könnten, als auf so manchen Chill-Floor der schönsten Sommer-Festivals. Und wenn dort dann so eine Nummer, wie zum Beispiel „Obele“ während des Sonnenaufgangs laufen würde… hach!

Obele

Das Stück „Lioj Lylia“ wird zum Ende hin von Zzzzra durch den Remix-Wolf gezogen, ebenso wie der Track „Vienisas Dangus“, an dem sich die beiden Cold Tear Artists Vytis und Giriu Dvasios zu schaffen machen. Den Zzzzra Remix gibt es hier jetzt noch und alle anderen Tracks können natürlich bei Bandcamp in voller Länge gehört werden. Dort könnt Ihr auch den Artist mit einem Download unterstützen.

Lioj Lylia (Zzzzra Remix)

Alternativ gibt es das Ganze – wie immer for free – auch bei Archive.org

Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0

Label-Page
Artist auf Soundcloud
Interview zum Album

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Martin Nonstatic – Back on Earth (CD Release)

Gestern Abend ist es mal wieder passiert. Ich habe mir eine CD gekauft! Zuletzt tat ich das vor knapp 5 Jahren mit der Genuine Horizon Remix Disc von Chris Zippel. Jetzt ist es ein Album von Martin Nonstatic auf Subspiele Records geworden, das mich sofort angesprochen hat und vom Sound her in Richtung Ambient/Ambient-Dub geht.

Direktlink

Nach einigen guten Digital-Veröffentlichungen und Podcasts ist „Back on Earth“ die erste CD, die Subspiele auf den Markt bringt und es ist eine fantastische Reise durch Raum und Zeit geworden. Martin selbst beschreibt es im Subspiele Interview wie folgt:

I tried to take myself (and the listener) into a journey of sound on earth and along the space. First leaving the past, followed by spending intensive 15 minutes on earth and different stages in outer space finding my / himself Back on earth again finishing the journey. –Back home

Mit dem Kauf der CD via Bandcamp bekommt Ihr zusätzlich noch einen Download-Link. Dort könnt Ihr Euch außerdem auch die Tracks in voller Länge anhören:

Bandcamp Release Page

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myk. – between the lines

Über den Machtdose Januar Podcast bin ich auf das „Between the Lines“ Album des britischen Produzenten myk. aufmerksam geworden. Angetrieben, von dem im Podcast gehörten Drum´n´Bass Track, zog ich mir den Longplayer und war ganz überrascht, was mir da anschließend für eine Vielseitigkeit begegnete. Von Techhouse über Downbeat, Dubstep und Drum´n´Bass sind so einige Stilrichtungen vertreten und meine Favoriten davon gibt es jetzt.

Kings Landing

Kings Landing ist ne schöne Tech-Sommernummer, die direkt in meine Playlist für die kommende, schönste Jahreszeit wandert. Mal sehen, wie die dann zu Sonnenuntergängen wirken wird.

JJ Lohoma

Ein prima treibender Drum´n´Bass Track ist JJ Lohoma, der ein markantes, aber harmonisches Piano Thema hat, was dem Ganzen den nötigen Drive gibt. Zwei weitere Stücke dieses Genres sind auf dem Album noch zu finden, doch dieser hier, sticht für mich deutlich hervor.

Avu Sere

Avu Sere, als Abschluß, ist ein wunderbarer, gefühlvoller Dubstep Track, der nach Liebe und Knutschen schreit oder nunja…

Insgesamt sind 11 Tracks auf dem Album, die mich nicht alle überzeugen können. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und für jeden sollte etwas dabei sein.

Download per Name your Price: Bandcamp
Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0
Label: Cult Classic Records

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netaudio breadcrumbs #3 – deep and dubtechno edition

Die dritte Ausgabe der Netaudio Breadcrumbs ist für mich etwas ganz besonderes. Sie könnte auch gut als eine Art Compilation des letzten halben Jahres durchgehen und natürlich habe ich dafür zuerst bei meinen Favoriten vorbei geschaut. Dort ist am Ende doch so einiges hängen geblieben, was hiermit festgehalten werden soll.

Das Intro besorgt ein spanischer Musiker und Videokünstler, namens Jose Barrera aka „Bite„, der mir mit seiner Room EP auf dem kanadischen Basicsounds Netlabel ein tolles Kopfkino beschert hat. „Room 1“ ist der perfekte Opener, den es nachfolgend vom Artist selbst, visuell umgesetzt gibt. Später werden wir noch zwei weitere Tracks dieser hervorragenden Veröffentlichung hören.

Download Room 1 by Bite (bsc 038) unter CC BY-NC-ND 3.0

„Room 01“ Bite from Jose Barrera on Vimeo.

Was früher Thinner war, ist heute Cold Tear Records – Eine der ersten Anlaufstellen für qualitativ hochwertige Creative Commons Musik. Im September brachte dort der litauische Musiker Vytis mit der Deep Chord Avenue (CTR 042) sein zweites Album auf dem Label heraus. Einer, der längeren Tracks, mit über 10 Minuten Spielzeit, sticht für mich darauf besonders heraus, auch weil er einen so richtig tief in den Sessel drückt.

Vytis – Alluring Aspects

Download Alluring Aspects (ctr 042) unter CC BY-NC-SA 3.0

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Eine sehr liebevolle, deepe Nummer ist auch „Float on Forever“ von Volunteer, ein Track der auf der letzten Drift Deeper – Various Artist EP (DDR 008) erschienen ist. Volunteer releaste zuvor auf DimbiDeep Music, Adeptlabel und dem Kosmo Netlabel. Seine Musik sollte man sich definitv mal zu Gemüte führen und den Artist auf die Watchlist setzen.

Volunteer – Float on Forever

Download Float on Forever (DDR 008) unter CC BY-NC-ND 3.0

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Kommen wir nun  ein erstes Mal zu unserem Intro Musiker Bite und dessen VÖ auf Basic Sounds zurück und begeben uns in Raum Nummer 4. Ein klarer Soundteppich, gepaart mit permanent anwesender Fläche, sowie einem dezenten und angenehmen Beat sind die Merkmale des abgefahrenen Tracks, der meinen Kopf zum nicken bringt.

Room 4 by Bite

Download Room 4 by Bite (bsc 038) unter CC BY-NC-ND 3.0

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Schon etwas älter, nämlich aus dem Juni, ist ein weiteres Release auf Basic Sounds von den recht bekannten Franzosen Laurent Bisch aka Fingers in the Noise. Auf dieser kleinen Insomnia EP habe ich mir für die Breadcrumbs das Stück „3:01 am“ heraus gesucht. Die anderen beiden Tracks sind meiner Meinung nach dagegen eher durchschnittlicher Natur und überzeugen mich nicht gänzlich.

3:01 am by Fingers in the Noise

Download 3:01 am by Fingers in the Noise (bsc 034) unter CC BY-NC-ND 3.0

Das Leipziger Netlabel Insectorama hat im Oktober erneut eine EP von Atabey released. Die zwei Original-Tracks Nizao und Ceiba, die darauf zu hören sind, wurden anschließend von Label-Chef Markus Masuhr, Substak, Mark Drifter, Matias Bagato, Ungar und RFS geremixed. Hörenswerte Produktion, von der, der Nizao RFS Remix mein Favorit ist. 60 Releases ist Insectorama nun schon alt.

Atabey – Nizao im RFS Remix

Download RFS Remix – Atabey – Nizao (Insectorama 060) unter CC BY-NC-ND 3.0

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Da Coldtear Records sehr aktiv und das Vytis Release von weiter oben natürlich nicht das einzigste des letzten halben Jahres gewesen ist, soll nachfolgend ein kleiner Querschnitt präsentiert werden. F.l.o. ist im Netaudio-Sektor schon lange Zeit aktiv und bleibt diesen irgendwie auch stetig treu. Seine Musik selbst mag ich auch unheimlich gern..nur das Mastering – die Aufnahmen immer nicht so recht. Es ist klanglich stets etwas eigenartig hell, was man auch auf dem Summer Nights Album (CTR 041) hören kann. Die darauf enthalten Remixe haben dagegen ein ganz anderes Klangbild und der „Still Missing you“ von Dubatech ist definitv der Beste!

F.l.o. – Still Missing you – Dubatech Remix

Download Dubatech – Still Missing you Remix (F.l.o) unter  CC BY-NC-SA 3.0

Remixe ohne Ende und so ist die neueste Cold Tear Veröffentlichung (CTR 044) auch ein komplettes Remix Album von Goran Getos Track „Driving to Deep“. Brickman, Fingers in the Noise, Minimal Boffin und Textural Being zählen dort unter anderem zu den Protagonisten. Ohrwert und Deni Diezer haben es mir aber mit Ihren Versionen am meisten besorgt.

Goran Geto – Diving to Deep (Ohrwert Remix)

 Goran Geto – Diving to Deep (Deni Diezer Remix)

Download Ohrwert Remix – Diving to Deep unter  CC BY-NC-SA 3.0
Download Deni Diezer Remix – Diving to Deep unter  CC BY-NC-SA 3.0

Die sehr schöne Artwork des Album stammt von Chris Goodenbury

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Mit Giriu Dvasios und seinem fantastisch-chilligen Ambient-Dub „Esu“ Album verlassen wir Cold Tear Records. Den Longplayer solltet Ihr  unbedingt mal komplett durchgehen, denn die Sounds sind sehr breit gefächert und interessant verarbeitet.

Giriu Dvasios – Menulis

Download Menulis by Giriu Dvasios unter  CC BY-NC-SA 3.0

Ein letztes Mal wandern wir zu Bite und seiner Room EP zurück. Mit Room 3  möchte ich Euch entlassen und hoffe, dass Euch die Selektion gefallen hat. Ihr habt die Möglichkeit mit den angegebenen Download-Links jeden einzelnen Track über meine Ubuntu-Cloud herunterzuladen. Noch viel besser – Ihr klickt ein paar Links des Postings an und besucht die Netlabels, sowie die Artists – die allesamt eine hervorragende Arbeit leisten. Und wenn Ihr die Künstler noch mehr unterstützen wollt, kauft Euch einige der Releases auf Bandcamp in noch besserer Qualität oder per CD.

Bite – Room 3

Download Room 3 by Bite (bsc 038) unter CC BY-NC-ND 3.0

netaudio breadcrumbs #2

Leipzig und Netaudio, das passte immer gut. Denken wir da zum Beispiel an das einst freie Instabil, an Insectorama oder an das großartige 1Bit Wonder Netlabel, dessen Back-Katalog sich nach über 5 Jahren glücklicherweise noch immer im Netz befindet. Seit 2011 gibt es nun einen neuen Player am Leipziger Netlabel Himmel, auf dem ich durch die tolle Coverart in Retro-Briefmarkenform aufmerksam geworden bin – Esoulate Music. Esoulate selbst gibt es schon seit 2003 als Event und Booking Agentur und mit dem Label, auf dem die eigenen Acts promotet werden, kommt man nun auch schon auf insgesamt 9 Veröffentlichungen, deren Cover ich mal in eine kleine Galerie, umhüllt von zwei Hörbeispielen, gepackt habe.

Die Musik, die überwiegend aus dem Minimal und Techno Bereich kommt, wird unter der CC BY-NC-ND 3.0 Lizenz released.

Simon Sunset – Watching Birds (em008)

Marco Marset – Flamingo Bar (em007)

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Marco Trovatello hat für die Kölner Stadtrevue einen lesenswerten Artikel über Netzmusik Podcasts, Blogs und Netzines geschrieben. Nichts neues, für Leute, die sich in diesem Metier bewegen, aber für alle anderen ein kleiner und interessanter Überblick – auch wenn dort ein Netaudio Blog definitiv fehlt.. hrhr

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Wir haben Anfang April und der neue Machtdose Podcast von Roland Graffé ist im Netz. Wie immer, stellt er eine bunte und interessante Mischung aus freier Netzmusik vor. Roland betreibt außerdem auch das Tumblog Netlabel Covers, was immer einen Besuch wert ist.

Direktlink

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Das polnische Qunabu Netlabel hat es nach über einem Jahr geschafft, die Website zu überarbeiten und wieder vernünftig online zu stellen. Ob von dem Deep und Dubtechno Label in nächster Zeit was neues kommt, wird sich zeigen. Wer die Musik dort noch nicht kennt, sollte sich durch den lohnenswerten Back-Katalog wühlen.

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Auf Groovecaffe kam gestern die „be forgotten EP“ des Japaners dtf (Makoto Katagiri) heraus. Neben dem sehr schön kreierten Cover überzeugt mich dort allerdings nur ein Track den ich Euch aber nicht vorenthalten möchte. CC BY-NC-ND 2.5

Bullet Hole

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Abschließen möchte ich die zweiten Breadcrumbs mit einem Video von Small Colin, den ich hier schon einmal hatte. Der Track stammt von seinem Longplayer „Tape Productions„, der auf rec72 veröffentlicht wurde. Das Video produzierte Akustikfilm.

Small Colin – Red Wine from akustikfilm on Vimeo.

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Wenn ich „Brachial Palsy“ in Zusammenhang mit einem Artist-Namen höre, ist der erste Gedanke: Das muss Hardcore, fieser Techno oder irgendetwas  anderes, sehr lautes und experimentelles sein, was Dir die brachiale Lähmung in die Fresse zaubert. Doch weit gefehlt! Die neueste Veröffentlichung aus dem Hause Phonocake ist schlicht und ergreifend ein ganz bezaubernder Ambient Longplayer des Leipziger Artists, der bisher in 2007 und 2009 zwei Releases auf Eternal Soul Records hatte. Auf dem Album „Fangtooth“ befinden sich 11 Tracks, die mal tief und ehrfürchtig im Universum stiften gehen, aber dann auch freundlich und irdisch daherkommen. Zwei davon jetzt hier und glaubt mir, die Auswahl fiel aufgrund der vielen guten Stücke definitiv nicht leicht.

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Free Download und Release Page
Released unter CC BY-NC-ND 3.0
Artwork by Transalp

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