Sommer 2017

In vielerlei Hinsicht war das späte Frühjahr und der Sommer 2017 privat gesehen, bonfortionös. Okay, das Wetter zeigte sich jetzt nicht unbedingt von seiner besten Seite und doch verbrachte ich mehr Zeit denn je, da draußen, in der Natur. Ein wesentlicher Grund hierfür war, neben der Leidenschaft für´s Rad fahren, der Punkt, dass ich nach vielen Jahren endlich wieder konstant und ohne Schmerzen im Knie laufen konnte. Ein Traum. Es begann zunächst im März mit kleinen 5 und 6 km Ausflügen und endete ganz schnell wieder in einer Form von Sucht - Ihr kennt das sicher. Ab August wurden es dann mindestens 10 km pro Lauf und im September stand schlußendlich mein erster Halbmarathon auf dem Zettel. Bis heute sollten drei Weitere folgen. Ein besonders positiver Effekt dieser ganzen Aktivitäten war die Reduzierung des Gewichts von 81 auf 65 KG, mit denen ich mich, als Zwerg, nun pudelwohl fühle.

LaufWahn

Im Wonnemonat Mai, gab es einiges an Feierei. Zunächst organisierten wir für einen, meiner besten Freunde, eine überaus gediegene Überraschungs-Party zum Vierzigsten Geburtstag. Als diese gerade aus den Knochen raus war, musste vorm Hannoveraner Rathaus direkt weiter gefeiert werden, da 96 in die 1.Bundesliga aufgestiegen war. In unserer ständig, als langweilig betitelten Stadt, war das natürlich ein riesengroßes Happening und das Fury in the Slaughterhouse in Live für mich sogar mal gehen, geschenkt. Lag wohl am Alkohol. Nachdem wir hiernach wiederum ausgenüchtert waren, ging die Feierei 3 Tage später an gleicher Stelle weiter, zum Himmelfahrts Jazz Festival. Umsonst und draußen. Im Sonnenschein. Hicks

Steinhuder Meer

In den metereologischen Sommeranfang hinein, sollte es dann etwas gemütlicher zugehen. Mit dem Rad wurden mehrere Touren in die nähere Umgebung gestaltet. So ging es unter anderem zum Steinhuder Meer, in den Deister, in die Rattenfängerstadt, nach Hameln oder in die Windmühlenstadt nach Gifhorn. Alles absolut sehenswert Ziele - nur für den Fall, dass Ihr Euch mal nach Niedersachsen zum Urlauben, verirren solltet!

Deister

Juli - Ferien - Zeit für die Familie und Ruhe. Nachdem ich alle Teilnehmer unserer Urlaubreise vorgewarnt hatte, dass die Insel Fuerteventura landschaftlich in etwa genau so abwechslungsreich ist, wie die Oberfläche des Mars, konnten wir starten und in einem tollen Hotel, dem Iberostar Fuerteventura Palace, entspannte 10 Tage verbringen. Jeden Abend wurden bei dem einen oder anderen Getränk, Wetten abgeschlossen, wie viele Wolken, am darauf folgenden Tag wohl am Himmel zu sehen sein werden. Derjenige mit der Zahl Null lag oft richtig. Es tat verdammt gut, einfach mal nix zu tun und auszuspannen.

Beach

Sunrise

Das Highlight des Sommers sollte es dann im August geben. Das ich Freunde nach langer Zeit endlich mal wieder sah und das dann noch auf einem der schönsten Festivals, die ich je in meinem Leben besuchen durfte, stellte alles bisherige in den Schatten.

Die Bucht der Träumer
http://bucht-der-traeumer.de

Bucht1

Was für eine Location da am Helenesee, wo man sich 3 Tage lang von der Musik und einer ganzen Menge an entspannten, als auch glücklichen Menschen treiben lassen konnte. Die verschiedenen Veranstalter Crews dieses Events hatten sich gehörig was einfallen lassen und das ganze Areal mit so vielen, liebevollen Details ausgestattet, dass man selbst nach drei Tagen immer noch neue kreative Dinge entdecken konnte. Drei Tage Barfuß tanzen am Strand, nachts oder am Tag in der Sonne, zwischendrin Baden und abwechselnd Bier, Wodka plus Berliner Luft inhalieren. Das hat schon mächtig Eindruck hinterlassen. Ich fühlte mich mal wieder richtig frei. Frei vom Alltag, frei von den Gedanken an Morgen und davon zehre ich nun schon ein ganzes Weilchen nach dem Open Air. Schön, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben soll, wo alles daran gesetzt wird, wieder dabei sein zu können.

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Schöne Fotos vom Festival gibt es unter anderem von Andreas Krauss auf Facebook. Diese geben den Bucht der Träumer Spirit nahezu perfekt wieder. http://pixelpirate.photography Auch auf der Website des Festivals gibt es eine kleine Bilderstrecke und bei Instagram sind ebenfalls eine Menge Schätze, mit "Hach" Momenten zu finden.

Zum Abschluss des Sommers lernten wir dann noch den Laut Klub in Braunschweig kennen. Da wurde nach einer Demonstration für elektronische Tanzmusik, in einem Wohngebiet-Hinterhof - total irre - eine ziemlich fette Sause veranstaltet, die dann des Nachts im Klub noch lange weiter gehen sollte. Dies blieb dann allerdings meiner Frau Gemahlin vorbehalten.

Es war für mich also ein echt toller Sommer und ich bedanke mich bei allen Beteiligten hierfür. Fühle mich nun gewappnet für die kalte Jahreszeit, mit der ich zugegebener Maßen, immer nicht so ganz so viel anfangen kann. Außer dem Kraftfuttermischwerk Adventskalender und außer dem Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und außer dem Gänsebraten an Weihnachten natürlich.

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