Schlagwortacid

Steve Foulds – Polar EP

cutrecordsSeit heute Nachmittag versuchte ich krampfhaft das neueste Release aus dem Hause Cut Records auf den bevorstehenden Frühling und meine dazugehörige Gemütslage zu projizieren. Das ich damit grandios scheiterte, liegt an dem düsteren und mystisch angehauchten Klangteppich der beiden Tracks von Steve Foulds „Polar EP“. Seine volle Pracht wird der Sound womöglich in gewissen, lauen Sommernächten entfalten – genau dann, wenn die Sterne über uns funkeln und in weiter Ferne nur das seichte Rauschen des Meeres zu vernehmen ist. Da freue ich mich jetzt schon drauf und deshalb wandern die beiden Deeptechno Tracks bis zum Sommerurlaub auf dem Usedom- Natur-Campingplatz in die hinterste Ecke, um dann von dort, als Highlight des Sommernachtstraum´s wieder herausgeholt zu werden.

Fantastisch produzierte, deepe Musik, mit angezogener Handbremse und dezenten Acid Elementen bei „North Star“

Download der EP per „Name your Price“ auf Bandcamp

Label-Head DFRNT stellte heute auf Facebook die Frage, ob Cut Fans bereit wären, für ein Release pro Monat, 1 Dollar zu zahlen. Obwohl ich ungern zu dem großen, blauen Riesen verlinke, fände ich es gut, wenn Ihr dort ein wenig Feedback hinterlassen würdet. Zeigt Ihm, dass Euch gute Musik oder auch die optisch perfekt gestaltete Artwork etwas wert ist. Noch besser, greift etwas beim Bandcamp Download der EP´s in die Tasche. Die Zahlen dort, scheinen wohl schlecht zu sein.

CoverCut018

defective units – sequences (brq090)

Das man nicht immer auf Biegen und Brechen versuchen muss, das Rad neu zu erfinden, beweißt Bernhard Gietz auf der neuesten EP des Broque Netlabels. Dort bringt er zum Beispiel mit „History“ ganz ungeniert einen Acid-House Track raus, der oldschooliger nicht sein kann, dennoch zeitlos wirkt und einen kleinen Hauch von der guten, alten Zeit zurück in die Ohren bringt.

History

Und so geht es später auch noch weiter. Die beiden Tracks „Stop“ und „Additive“ erinnern mich absolut an den Sound, den ich Mitte der Neunziger zum Teil in meiner Plattenkiste hatte. Highlight der EP ist für mich allerdings einer der beiden Eingangsstücke – „Phase Two“. Charakteristisch ist dort ein schöner, stampfender Beat, gepaart mit noisy Tech-Sounds und einer Melodie, die das Ganze am Ende noch perfekt harmonisiert. Klasse produziert!

Phase Two

Sequences ist bereits die zweite Veröffentlichung des Schweizers in der Broque Familie. Die erste brachte er allerdings als Idealist heraus und sie hieß genau so, wie sein jetziger Artist-Name. Sollte es also zu einem dritten Intermezzo kommen…

Freier Download unter CC BY-NC-ND 2.0 auf der Broque Website

brq90

Made with some Beer | 2020 rantadi

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