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Avguchenko – Deep in the Forest Thickest (Album)

Tief im Dickicht des Waldes oder „In des Waldes Dickicht“. Also auf Deutsch hätte so ein Album-Titel auch seinen Reiz, wobei ich jetzt davon ausgehe, dass „Thickest“ das Wort Dickicht bedeuten soll. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um den ersten Longplayer des Deeptakt Labels vom russischen Producer Andrey Avguchenko. Auf diesem befinden sich 9 bezaubernde und stimmige Tracks, die gut produziert, so richtig schön Deep and Dubby daher kommen. Lediglich der Outro Tune „Hope is never Dies“ fällt am Ende ein wenig (positiv) aus der Reihe. Mir gefällt da diese Wandlung vom Dubtune zu nem schönen Piano Finale. Nice!

Im Dickicht ist es in der Regel immer recht dunkel, kühl und melancholisch. Dieses Album ist das Gegenteil davon, wodurch sich mir der Titel nicht ganz erschließt. Schon der Intro Track „Dead Wood“ klingt alles andere als tot. Da sehe ich eher einiges an Gewusel am Boden vor mir und auch die Folge-Tunes „Drop in the Cave“ und „Sky is Crying“ vermitteln mir eher Gute Laune und Aufbruchstimmung bei einem Tanz auf der hellen Waldlichtung. Der „Cold Fish“ aus dem kleinen Bach neben der Lichtung passt dann, bevor mir die „Naked Sun“ wieder das Lächeln ins Gesicht zaubert. Nunja, das Spiel könnte man so weiter treiben.. Der Longplayer ist klasse und an den Track-Titeln arbeiten wir noch ein wenig.

Das Album gibt es als CD (mit ner super Artwork, wie vom Alex gewohnt) oder per Digital Download auf der Bandcamp Page von Deeptakt.

Wer mehr von Avguchenko hören mag, kann sich beim Kosmo Netlabel oder bei City Zen Digital umschauen.

 

Subset – Deep Simplism – Deeptakt

Vor knapp 2 Jahren startete Alexander Senge mit dem Deeptakt Label ein neues Projekt und das, so wie man es beobachten konnte, mit ordentlichen Erfolg. Das damit im selben Atemzug das von Ihm betriebene Gleichtakt Netlabel in den Dornröschenschlaf fiel und momentan im Netz auch nicht mehr erreichbar ist, mag schade sein, doch sei nur am Rande zu erwähnen.

Bisher stehen bei Deeptakt 11 digital vetriebene Veröffentlichungen zur Auswahl, die von bekannten Namen, wie zum Beispiel Martin Nonstatic, Volunteer, Matthias Springer oder auch Subset stammen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Podcast Mixen, die in meinen Augen qualitativ gesehen, allererste Sahne sind.

Vom Australier Subset wurde dann im November des letzten Jahres mit der Deep Simplism EP zum ersten Mal ein Free Release auf dem Label veröffentlicht, bei dem man in vier wunderbar deepe und weittragende Dubtechnotracks eintauchen kann. Unter dem „Name your Price“ Motto könnt Ihr euch diese EP auf Bandcamp ziehen und natürlich auch den bisherigen Katalog von Deeptakt durchwühlen.

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