Schlagwortdubtechno

Dave Marian / Pupil – Cosmos (Sound and Visuals)

Für die Abende, an denen Ihr in der Glotze nix gescheites findet oder für die Afterhour am Sonntag Morgen, könnte es eine gute Idee sein, dieses Video von Pupil auf den Bildschirm zu projizieren. Untermalt ist das Ganze mit einem Set von Dave Marian, was in der Soundwolke zum Download bereit steht.

Dave Marian / / PUPIL : : Cosmos from P U P I L on Vimeo.

A hour of subterranean soundscapes with synaesthetic visuals.
Slow, minimal, and heavy on bandwidth, this video is intended as an immersive installation.
HD and headphones strongly recommended.

PUPIL Visuals
pupilvisuals.com

Takuya Morita – Moonlit Lake (Archives)

a0578701663_10

Das spanische Archives Label releaste im März die erste Net-EP von Takuya Morita und legt seit dem eine hohe Schlagzahl an Veröffentlichungen hin. Da sind wirklich schöne Dinger dabei, die Ihr Euch auf jeden Fall mal auf deren Bandcamp Seite anschauen solltet, sofern Ihr natürlich etwas mit Ambient-Dub und Dubtech anfangen könnt. Mittlerweile sind wir bei Release Nummer 13 angekommen, die erneut von Takuya Morita kommt und die zwei Tunes „Moonlit Lake“ & „Swamp Forest“ enthält. Audub, Echo Box und Labelcheffe Warmth sind weiterhin mit ihren Remixen darauf vertreten. Für das Mastering zeigt sich bei Archives im Übrigen Zzzzra verantwortlich! Das ist alles gut gemacht.. Nice One…

Im nachfolgenden Video bekommt Ihr einen Eindruck von der EP – Download per Bandcamp. Wer den Fehler im Clip entdeckt, bekommt Ruhm und Ehre !

Takuya Morita – Moonlit Lake | Archives13 from Archives on Vimeo.

Ocralab – Opacus (Deep Electronics)

Deep Electronics is a netlabel and podcast that releases the best Deep Music.

Mir ist das ja persönlich immer ein wenig suspekt, wenn man mit Selbstbeweihräucherung daherkommt. Gerade im Bezug auf deepe Tunes ist die Messlatte doch schon recht hoch und ob die Niederländer davon die beste Musik veröffentlichen, mag im Auge des Betrachters liegen. Fakt ist allerdings, dass Deep Electronics im Kommen ist und durchaus gute Sounds zu bieten hat.

Die neueste Veröffentlichung kommt von Rocco Biscione aka Ocralab. Seinen Output verfolge ich schon seit Längeren, genau genommen, seit dem 2010er Track „Rainy Shade“, auf der Coldtear Compilation „The Sound of Nature„. Zudem hat er mir meinen damaligen Facebook Stream stets mit wunderbar melancholischen Fotografien und seinen aktuellsten Musikideen versüßt. Falls er das immer noch tut, schaut es Euch ruhig mal bei dem großen blauen Riesen an.

Das „Opacus“ Release ist eine Remix Session des gleichnamigen Tracks, der im letztem Jahr auf der Deep Diversity I – VA Compilation vertreten war. 7 Artists machen sich daran zu schaffen und meine beiden Favoriten von DeepWarmth und Discknocked gibt es gleich als Hörbeispiele. Intro und Outro der VÖ sind zwei neue, fantastische Ocralab Ambient-Dub Tunes, namens „Pileus“ und „Fractus“.

Opacus – DeepWarmth Sky Mix
Geht nach hinten raus, richtig schön auf..

Opacus – Discknocked Redubtion 24-44
Great Dubtechno Tune..

Fractus – Ocralab

Auf Bandcamp steht Opacus per „Name your Price“ zum Download zur Verfügung.
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

a2263048944_10

Exposures by Dt-90 (Energostatic Records)

Das Energostatic Kollektiv aus Kiew, hat mal wieder ein Newcomer Projekt an Land gezogen. Dt-90, das sind die beiden Italiener mit den wohlklingenden Künstlernamen Monph & Modublar. Ihre Debut EP „Exposures“ bringt uns ein Ambient-Dub Tune als Intro und drei Dubtechno Tracks, die man sich insgesamt ganz gut anhören kann. Hier jetzt der Intro Track, der ein mächtiges Klangfeld aufbaut und mein Favorite „Iris51“.

Free Download per Bandcamp oder auf der Netlabel-Page , die seit neuestem leider etwas minimalisitischer am Start ist. Ich mochte den vorherigen Weltraum-Background und die komplette Release Sektion. Nun kann man den gesamten Katalog lediglich auf Archive.org finden. Umständlich.

Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Dreaming You

Iris51

a2229349083_10

Avguchenko – Deep in the Forest Thickest (Album)

Tief im Dickicht des Waldes oder „In des Waldes Dickicht“. Also auf Deutsch hätte so ein Album-Titel auch seinen Reiz, wobei ich jetzt davon ausgehe, dass „Thickest“ das Wort Dickicht bedeuten soll. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um den ersten Longplayer des Deeptakt Labels vom russischen Producer Andrey Avguchenko. Auf diesem befinden sich 9 bezaubernde und stimmige Tracks, die gut produziert, so richtig schön Deep and Dubby daher kommen. Lediglich der Outro Tune „Hope is never Dies“ fällt am Ende ein wenig (positiv) aus der Reihe. Mir gefällt da diese Wandlung vom Dubtune zu nem schönen Piano Finale. Nice!

Im Dickicht ist es in der Regel immer recht dunkel, kühl und melancholisch. Dieses Album ist das Gegenteil davon, wodurch sich mir der Titel nicht ganz erschließt. Schon der Intro Track „Dead Wood“ klingt alles andere als tot. Da sehe ich eher einiges an Gewusel am Boden vor mir und auch die Folge-Tunes „Drop in the Cave“ und „Sky is Crying“ vermitteln mir eher Gute Laune und Aufbruchstimmung bei einem Tanz auf der hellen Waldlichtung. Der „Cold Fish“ aus dem kleinen Bach neben der Lichtung passt dann, bevor mir die „Naked Sun“ wieder das Lächeln ins Gesicht zaubert. Nunja, das Spiel könnte man so weiter treiben.. Der Longplayer ist klasse und an den Track-Titeln arbeiten wir noch ein wenig.

Das Album gibt es als CD (mit ner super Artwork, wie vom Alex gewohnt) oder per Digital Download auf der Bandcamp Page von Deeptakt.

Wer mehr von Avguchenko hören mag, kann sich beim Kosmo Netlabel oder bei City Zen Digital umschauen.

 

Sraunus – Season 1 (Album)

To remember Summer

A-1032357-1263406407.jpegMehr kann der Album Beschreibung zu „Season 1“ nicht entnommen werden und doch sagt dieses kurze Statement eigentlich alles, wenn man sich mit Sraunus gemeinsam, auf den knapp einstündigen Flug durch Raum und Zeit begibt. Schon mit dem gefühlvoll deepen Dubtechno Opener „Vienuolio“ lässt der Hörer seinen aktuellen Ort des Geschehens weit hinter sich und sieht die wunderbarsten Bilder an sich vorüberziehen. Immer wieder kommt diese Stimme: Halt‘ den Moment fest! Doch nach den reichlich 10 Minuten läuft im Kopfkino mit dem Track „Slunce Radar“ bereits der nächste Film. Erst im Anschluß daran, wird man bei „Summer Think“ durch ein helles Echo Gewitter wieder etwas in die Realität zurückgeholt, bevor mit „Vacation Tech“ dann zunächst ein soundtechnischer Break des Albums vollzogen wird. Weiter geht’s mit dem liebevollen Ambient-Dub Tune „Warm Night“, bei dem ich sicher nicht der einzige sein dürfte, der sich dazu einen der schönsten Sonnenuntergänge am Meer vorstellen kann. Ein kurzer Blick in die Tracklist zeigt, dass wir leider so langsam zum Finale kommen. Bei „Square Bird“ holt Sraunus in über 15 Minuten Spielzeit noch einmal mit einem tief floatenden Dubtechno Track so richtig aus, nur um uns danach mit einen erneut fantastischem Ambient-Dub Tune zu umgarnen und mit der Stille am Ende des Albums Leere zu hinterlassen.

Kurz gesagt – Großartiges Album!

Sraunus releaste Season 1 im Januar selbst auf seiner Bandcamp Page, wo es per „Name your Price“ erworben werden kann. Viel Spaß! Guten Flug!

cover

Made with some Beer | 2021 rantadi

Theme von Anders NorénNach oben ↑